Cantate Domino! - Cantate Domino! Kammerchor I Vocalisti, Anna-Maria Hefele

Anna-Maria Hefele, I Vocalisti  

Parade 4
23552 Lübeck

Tickets from €10.00
Concessions available

Event organiser: Kath. Pfarrei Herz Jesu in Lübeck, Parade 4, 23552 Lübeck, Deutschland

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Event info

Konzert mit Anna Maria Hefele (Obertongesang) und dem Kammerchor I Vocalisti
Werke von Gounod, Elberdin, Praulins, Artley, Prinsloo, Ostrzyga, Neske, Sisask, Schronen, Hefele u.a.

Nach Konzerten im Jahr 2013 und 2016 ist der international bekannte Kammerchor I Vocalisti zum dritten Mal in der Propsteikirche Herz Jesu zu Gast. Schon 2016 stand dabei das Konzert unter der Überschrift „Cantate Domino“. „Singet dem Herrn ein neues Lied“ – in der lateinischen Fassung „Cantate domino canticum novum“ – hat zu allen Zeiten der Musikgeschichte Komponisten und Künstler inspiriert. Hans-Joachim Lustig und sein Kammerchor I Vocalisti stellen sich der Aufforderung „Singet dem Herrn ein neues Lied“ mit dem erneuten Konzert auf ganz besondere Weise: „Wir haben die Dichter der Psalmen beim Wort genommen und in der Tat neue Lieder gesungen. Für unser aktuelles Programm und die 2016 aufgenommene CD haben wir Komponisten in aller Welt beauftragt, für uns neue Stücke zu schreiben, die sich auf diesen biblischen Text beziehen. Andere haben bereits in der Vergangenheit entsprechende Werke in unserem Auftrag komponiert. Und dann haben wir uns natürlich auch aus der neueren und neuesten Musikgeschichte bedient. Herausgekommen ist eine ungemein spannende Zusammenstellung unterschiedlicher Werke, die zeigt, dass auch in der Gegenwart dieser alte biblische Text ‚Singet dem Herrn ein neues Lied‘ nichts von seiner Kraft verloren hat. Dies führte zu mitunter äußerst reizvollen Vertonungen, die nicht nur das klangliche und vokale Spektrum meines Chores voll ausschöpfen, sondern dieses durch effektvollen Einsatz von Obertönen zusätzlich erweitern“, so der Chorleiter.

Hier gehen Hans-Joachim Lustig und I Vocalisti in ihrer Erkundung neuer Klangwelten noch einen Schritt weiter. Im Konzert erklingen neue Chorwerke, die über die Möglichkeiten eines klassisch besetzten gemischten Chores hinaus das klangliche Spektrum des Ensembles in den Obertonbereich hinein erweitern. Beim Konzert wird dies durch eine der profiliertesten Solistin für diese besondere Art des Singens erreicht: Anna-Maria Hefele.

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Location

Propsteikirche Herz Jesu
Parade 4
23552 Lübeck
Germany
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Die Propsteikirche Herz Jesu bestimmt mit ihrem Turm die Silhouette Lübecks, aber die Kirche ist nicht nur für das Stadtbild von Bedeutung. Als erstes römisch-katholisches Gotteshaus und Hauptkirche Lübecks kommt ihr zudem im religiösen Leben der Hansestadt eine tragende Rolle zu. Doch damit nicht genug: Ein facettenreiches kulturelles Angebot und die rege kirchenmusikalische Arbeit bereichern zudem auch noch den Veranstaltungskalender.

Nach über 350 Jahren, in denen öffentliche katholische Messen in Lübeck untersagt waren, war die Errichtung der Propsteikirche Herz Jesu 1891 ein wahrer Meilenstein im religiösen Leben der Stadt. Die beeindruckende Backsteinkirche im Stil der Neugotik ist wegen ihrer Lage nicht geostet und vor allem durch ihre schlichte Formenklarheit geprägt. Um das Bild der „Stadt der Sieben Türme“ zu erhalten, ist der Turm mit 60 Metern außerdem recht klein gehalten. Auch das Innere von Herz Jesu ist schlicht: Der Altar aus dunklem Stein hebt sich vom hellen Putz ab, unterstreicht jedoch die Formklarheit, die auch außen bestimmend ist. Seit 1955 befindet sich in der Krypta eine Gedenkstätte für die Lübecker Märtyrer, die 1943 wegen ihres Widerstandes gegen die Nationalsozialisten hingerichtet wurden.

Besonders die Kirchenmusik wird in der Propsteikirche Herz Jesu gepflegt, weil sie den Gemeindemitgliedern die aktive Mitarbeit am Gottesdienst ermöglicht. Insgesamt vier Chöre sorgen für die musikalische Untermalung der Gottesdienste und Andachten, erregen aber auch mit ihren Konzerten Aufmerksamkeit. Vom Propsteichor über den Kinderchor bis zum Kammerchor sind nahezu alle Facetten der Kirchenmusik abgedeckt: Gregorianische Choräle erhalten hier ebenso Gehör wie die reine Instrumentalmusik.