Calenberger Classics III.19/20

Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter  

Bergamtstr. 8
30890 Barsinghausen

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Event organiser: Calenberger Cultour & Co., Bahnhofstr.13, 30890 Barsinghausen, Deutschland

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Schwerbehinderte mit B im Ausweis erhalten eine Freikarte für die Begleitperson. Für Rollstuhlfahrer ist der Konventsaal im Kloster Barsinghausen nicht zu erreichen
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Wer die inzwischen sehr beliebten und schnell ausverkauften Konzerte der jungen Studenten des IFF im Kloster Bar-singhausen besucht, sollte das IFF-Förder-konzept kennen. Zitat Prof. Martin Brauß: „Kopf – Herz – Hand“, die berühmte und mitunter leider in Vergessenheit geratene Bildungstrias des großen Pädagogen und Sozialreformers Pestalozzi ist das Prinzip aller pädagogischen und künstlerischen Be-mühungen des Instituts und kann in seiner Bedeutung für die Bildung und Ausbildung hochbegabter junger Musiker/innen nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Hochbegabungen sind Einzelfälle, und dem Einzelfall widmen sich die Ausbildungs- und Bildungsanstrengungen des IFF. Dieses Konzept gegenseitiger rücksichtsvoller Einflussnahme hat Aussicht, den von Christoph Richter formulierten dreifachen Bildungsauftrag einer Kunst- und Musikhochschule gleichsam antizipatorisch zu verwirklichen: „Musik verstehen zu lernen, künstlerische Persönlichkeit entwickeln zu helfen und zu (nicht nur musikalisch) verantwortlichem Handeln in der Welt zu befähigen.“

Location

Kloster Barsinghausen
Bergamtstraße 8
30890 Barsinghausen
Germany
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Das Kloster Barsinghausen ist das älteste von insgesamt fünf in der Region gelegenen Frauenklöstern. Auch heute noch leben Schwestern der Evangelischen Kommunität im Kloster, obwohl einige Wohnungen im Gebäude frei vermietet sind. So bietet sich auch Gästen die Möglichkeit, den klösterlichen Rhythmus des „ora et labora“ für begrenzte Zeit mitzuerleben und in Gemeinschaft mit den Schwestern die Stille und das Gebet zu pflegen.

1193 wurde das von Graf Wedekind von Schwalenberg gegründete Kloster erstmals urkundlich bezeugt. Zunächst noch als Doppelkloster der Augustiner geführt, bewohnten es ab 1229 lediglich Augustiner-Nonnen. Auch Barsinghausen konnte sich der Wirkung der Reformation nicht verschließen und so wurde das Kloster 1543 zum evangelischen Damenstift. Nachdem die Gebäude durch den Dreißigjährigen Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden, entstand danach die Anlage, wie wir sie heute noch kennen.

Innerhalb der Anlage ist vor allem die Klosterkirche von großer Bedeutung, nicht nur für das geistliche Leben sondern auch historisch. Sie wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und ist somit eine der ältesten dreischiffigen Hallenkirchen Niedersachsens. Im Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik vereint das Gotteshaus beide Baustile auf beeindruckende Weise und wird so als eine Art Himmelsburg verstanden, in der Gläubige durch Gott vor Feinden aller Art geschützt sind.