Caen Amour - Tanz im August - 29. Internationales Festival Berlin

Trajal Harrell  

Hallesches Ufer 32 Deutschland-10963 Berlin

Veranstalter: HAU - Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

Tickets

Restkarten an der Abendkasse

Veranstaltungsinfos

Vor ein übergroßes Puppenhaus treten die Tänzer*innen in
immer neuen, bunten, wallenden Kostümen. Sie posieren
und wiegen sich in den Hüften. Der in New York ansässige
Choreograf Trajal Harrell taucht einmal mehr ab in die Tanzgeschichte,
diesmal in die Zeit, als sich der moderne Tanz aus
verschiedensten Einflüssen erfand: “Caen Amour” schafft eine
sinnliche Begegnung zwischen dem Hoochie Koochie – eine
‘orientalistische’, dem Bauchtanz ähnliche, Nachahmung
aus den USA –, der Jugendstilikone Loïe Fuller und Tatsumi
Hijikata, dem Begründer des Butoh-Tanzes. Es entsteht eine
Kreuzung aus zeitgenössischer Hoochie-Koochie-Show, Runway
Show, Installation und Tanzlabor.

Dancers wearing flowing, colourful, continually changing costumes,
are moving against the backdrop of an oversized doll’s house. They
strike contrapposto poses. The New York-based choreographer
Trajal Harrell is once more diving into the history of dance, this time
into the epoch when various influences came together to form modern
dance. “Caen Amour” stages a sensual meeting of the hoochie
koochie – an ‘orientalist’ belly-dance like imitation from the USA –
the Jugendstil icon Loïe Fuller, and Tatsumi Hijikata, the founder of
butoh. What emerges is a cross between a hoochie koochie show, a
runway show, an installation and a dance lab.

Ort der Veranstaltung

HAU2
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In der Spielzeit 2003/2004 haben sich drei selbstständige Bühnen zu einer neuen, einzigartigen Theaterinstitution zusammengefügt. Das Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer bilden nun das „Hebbel am Ufer“, kurz „HAU“.

Hier weht ein frischer Wind, besonders in Person von Annemie Vanackere. Die Belgierin ist seit 2012 Intendantin des Hauses und hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben. Sie steht für das Unkonventionelle und sammelte bereits in Gent sowie an der Schouwburg in Rotterdam Erfahrungen in der freien Theaterszene. Sie versteht das Theater als Freiraum, in dem Kunst und Ästhetik jegliche Form der Funktionalität überwinden, wodurch festgefahrene Strukturen und Denkmuster aufgebrochen werden können.

Innovation ist der kreative Motor des Theaters. Das HAU steht allerdings ebenso für Tradition: Sowie das Hebbel-Theater für internationale Gastspiele bekannt war, soll auch das Hebbel am Ufer eine Spielstätte für Künstler aus der ganzen Welt sein. So vielfältig und verschieden wie die beteiligten Akteure, ist daher auch das Programm, welches aus Theater, Tanz, Performance, Musik und Bildender Kunst besteht.