Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Ramón Jaffé  

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tickets from €11.00
Concessions available

Event organiser: Choriner Musiksommer e.V., Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland

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Event info

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Ramón Jaffé • Violoncello
Jörg-Peter Weigle • Dirigent

Franz Schubert
• Sinfonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete”
• Cello-konzert a-Moll (nach der Arpeggione-Sonate bearbeitet von Gaspar Cassadó)
Felix Weingartner • Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „La Tragica”

Im Konzert des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt nimmt sich Jörg-Peter Weigle Schuberts unvollendeter 7. Sinfonie und Felix Weingartners aus deren Geist weitergedachter 6. Sinfonie an, wäh-
rend Maximilian Hornung Schuberts berühmte „Arpeggione“-Sonate in Gaspar Cassadós Fassung als Cellokonzert interpretiert.

Location

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Germany
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Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.