Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Sprecher • Dominique Horwitz © Ralf Brinkhoff | #Choriner Musiksommer  

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tickets ab 8,80 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Choriner Musiksommer e.V., Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Theodor Fontane und Richard Wagner – Poesie in Wort und Ton

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Dominique Horwitz • Sprecher
Jörg-Peter Weigle • Leitung

Richard Wagner • »Die Walküre« (1. Aufzug, orchestrale Synthese)
Theodor Fontane • »L’Adultera« (Ebenezer Rubehn, Wagner-Episode)
Richard Wagner • »Die Walküre« (3. Aufzug, orchestrale Synthese), »Parsifal« – Vorspiel I
Theodor Fontane • »Parsifal« – Brief an Emile vom 28. Juli 1889
Richard Wagner • »Parsifal« Klingsors Zaubergarten, Karfreitagszauber

Wagners Musikdramen wie Die Walküre aus seinem gewaltigen Zyklus Der Ring des Nibelungen oder das Bühnenweihfestspiel Parsifal haben seit jeher auch die großen Dichter und Denker beschäftigt. Fontane betrachtete den Komponisten zwar immer mit Skepsis, der Zauber der Wagnerschen Musik spielt aber in seinen Romanen und Briefen immer wieder eine Rolle. Dies wird der Schauspieler und Sprecher Dominique Horwitz unter Beweis stellen, unterstützt von klanggewaltiger Instrumentalmusik aus Wagners Opern.

Dieses Konzert wird präsentiert von EWE.

Ort der Veranstaltung

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Deutschland
Route planen

Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.