BOBO & HERZFELD - Begrenztes Ticketkontingent, weitere Tickets gibt es an den Theaterkassen.

»Blick in den Strom« Lieder von Liebe und Tod. Teil 3  

Glacisstraße 28
01099 Dresden

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse, Am Dölzschgraben 10, 01187 Dresden, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

BOBO & HERZFELD nebst ZABELOV | Deutschland | Ukraine
»Blick in den Strom«
Moderne Klänge zu Gedichten der Klassik und Romantik.
Lieder von Liebe und Tod. Der dritte Teil. Die neue CD.

Bobo Gesang | Rhodes | Röhrenorgel
Sebastian Herzfeld Präpariertes Klavier | Harmonium | Bass | Metallinstrumente
Yegor Zabelov (Ukraine) Akkordeon

Für ihr erstes Album »Lieder von Liebe und Tod« erhielten BOBO & HERZFELD 2008 nicht nur den Weltmusikpreis RUTH. Das spektakuläre, weil im deutschsprachigen Raum einzigartige Projekt fand auch Einklang in den vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm »Sound of Heimat« (2012) - und natürlich war es auch im Rahmen dieser Konzertreihe zu erleben.

Mit dieser einzigartigen Symbiose aus Klassik und Folk, aus Pop und Experiment gelang den beiden Protagonisten ein ergreifender Brückenschlag zwischen Tradition und 21. Jahrhundert. Noch nie haben deutsche Volkslieder so ehrlich, so jung und lebendig, so wahrhaftig und gültig geklungen.

Mit dem Nachfolge-Album »LiederSeelen« von 2013 wandelten die beiden weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Multiinstrumentalist Sebastian Herzfeld schafft mit präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und zeitlos klingenden Metallinstrumenten schafft einen magischen Soundtrack zu den Texten aus der Zeit der Klassik und Romantik, welche die zaberhafte Bobo auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges unnachahmlich in die Gegenwart holt.

Faszinierend und ins Ohr gehend sind ebenso die innovativen Arrangements, mit denen die begnadeten Künstler das traditionelle Liedgut zu zeitlos moderner Weltmusik machen. Niemals wirkt diese Musik überladen, immer ist sie geprägt von großer atmosphärischer Dichte.

Daß sich die Töne ganz in den Dienst der Worte stellen, dem Sinn der Poesie nachhorchen, ist eine weitere Stärke dieser Interpretationen, die melancholisch klingen und kraftvoll zugleich sind, manchmal seltsam entrückt scheinen, immer aber die Seele berührend.

Und wieder sind fünf Jahre vergangen.
Ohne jeden Zeitdruck ließen die beiden Musiker ihre dritte gemeinsame Produktion entstehen. Nach wie vor ungewöhnlich und zauberhaft, zeitlos und intensiv klingen auch diese neuen Lieder in einer Art atmosphärischer Soundtrack aus modernem Kunstlied, Acoustic & Ambient, Pop & Experiment, gewebt zu bekannten und unbekannten Texten von Joseph von Eichendorff, Nikolaus Lenau, Rainer Maria Rilke, Johann Wolfgang von Goethe.

Das ist lebendige Musik zwischen den Welten.
Das sind in Klang gehüllte Gedichte, schwerelos wie ein Seide.
Federleicht. Phosphoreszierend schimmernd. Wunderschön.


Die Musiker:

BOBO
Ein klarer, geradezu leuchtender Gesang, dazu eine fast ätherische Erscheinung: das sind die Koordinaten der Sängerin und Musikerin. Überraschend sind die immer wieder neuen Konstellationen, in denen sie in Erscheinung tritt: Ob mit ihrer Band »Bobo In White Wooden Houses« oder in einer Produktion mit dem »London Session Orchestra«, ob als "Weißer Engel" bei »Rammstein« oder bei ihrer Zusammenarbeit mit dem Theatermusiker Sebastian Herzfeld, mit dem gemeinsam sie Gewinner des Weltmusikpreises »Ruth« beim TFF Rudolstadt war.

HERZFELD
Der in Halle geborene Sebastian Herzfeld lernte frühzeitig mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenen Jazz Bands.
Später studierte er an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" Bass und schloss 1998 mit einem Diplom ab.Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene (u.a. Markus Stockhausen, Ramesh Shotham, Trilok Gurtu und Chris Jarrett) entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich immer mehr dem Komponieren von Theater - und Filmmusik zu.
Als jahrelanger musikalischer Leiter des Neuen Theaters und des Puppentheaters Halle sowie als Gast an vielen Theatern Deutschlands, u.a. Bochum, Düsseldorf, Dresden, Bregenz, Wiesbaden, Mannheim, Hamburg und Berlin komponierte er bisher über 70 Schauspielmusiken, die von seiner Vorliebe für eigenwillige Klänge wie z.B. dem Sound seines präparierten Klavieres und eigens entwickelten Metallinstrumenten geprägt sind.
Für das Album "Lieder von Liebe und Tod" erhielt er 2008 gemeinsam mit Anne Kaftan und der Sängerin Bobo den Weltmusikpreis "Ruth".

YEGOR ZABELOV
ist derzeit der bekannteste Akkordeonist im Untergrund der weißrussischen Musikszene. Sein Spiel zwischen leuchtender Melancholie, leidenschaftlichem Ausdruck und kraftvollen Rhythmen ist ein experimenteller Mix aus Avantgarde, Rock, Minimal Music und Neoklassizismus.
Zabelov komponiert auch Musik für Film und Theater.

PRESSE

»Bobo und ihrem kongenialen Begleiter gelingt es, dem deutschen Volkslied eine neue musikalische Heimat zu erobern. Wenn diese Sängerin ihre Stimme erhebt, dann weiß man wieder, warum man hier ist.«
Oldenburger Zeitung

»Die intimen, von Sebastian Herzfeld gegen jedwede Stilvorgabe mit äußerst sicherer Hand irgendwo zwischen Jazz, Folk, Experiment und Stille inszenierten Kompositionen geben wie seine Bearbeitungen von Volksliedern Bobos beeindruckender (und hier auch mal in ihrer ganzen Gestaltungskraft geforderten) Stimme eine optimale Bühne.«
FOLKER

»Diese CD muss man ganz vorsichtig in den Player einlegen, sonst zerbröselt die Musik darauf. Sängerin Bobo und Pianist Sebastian Herzfeld haben Volkslieder und Gedichte von Conrad Ferdinand Meyer und Friedrich Rückert vertont und dabei viel Herzblut und Eigensinn in die Produktion einfließen lassen. Das präparierte Piano von Herzfeld lässt die Musik oftmals klingen, als sei sie unter Wasser eingespielt worden, gern benutzt er auch das Harmonium, dann klingt es nach den Soloplatten von Nico aus den 1970er-Jahren, die ja auch gern deutsch gesungen hat. Hier und da kommen Streicher ins Spiel – und dass Bobos Stimme diese zarten Texte auch alleine tragen könnte, steht dazu überhaupt nicht im Widerspruch. „Über den Wipfeln des westlichen Haines winket uns freundlich der rötliche Schein“, heißt es in „Auf dem Wasser zu singen“ von Leopold Graf zu Stolberg, das Herzfeld mit ein paar dräuenden Klängen schlicht, aber wirkungsvoll eingerichtet hat. Gern lässt man sich von diesen traumverlorenen Klanggespinsten einhüllen und selten passte der Name der Plattenfirma (Traumton) besser.«
Jazzthing

»Gedichte alter Meister neu zu vertonen hat sich in den letzten Jahren zu einem kleinen Trend entwickelt. Schönherz & Fleer sind wohl das bekannteste Beispiel, doch ist ihre esoterisch angehauchte Musik, trotz allerlei Interpretenprominenz, nicht jedermanns Sache. Schnermann’s Poetryclan war erheblich besser, man verortete die Interpretationen im Jazz, bediente sich allerdings ebenfalls vielen externen Interpreten. Bobo und Herzfeld hingegen ist ein eingeschworenes Team. In der Schnittmenge aus Jazz und Neuer Musik fühlt man sich hörbar wohl. Sie will viel besser zu Gedichten von Eichendorf, Reinick, Meyer oder Rückert passen, als südländisch-gefärbter Esoteriksound zu Rilke. Sebastian Herzfelds Arrangements, die sich u. a. auf das präparierte Piano (wir denken an John Cage), Harmonium, Flöte oder Violine stützen, sind entrückt-faszinierend, vermögen zu fesseln und ziehen den Hörer unmittelbar in seinen Bann. Bobos wunderbare Stimme kommt dadurch besonders gut zur Geltung, in Verbindung mit den alten Gedichten entstehen zauberhaft-romantische Momente, die man in dieser Form sonst nur bei Meret Becker findet (jedoch lauert dort neben dem Schönen auch immer das Schreckliche, das Vanitas-Motiv ist präsenter – etwas, dass bei Liederseelen in dieser Form fehlt). Dennoch: Wem die Sounds auf Beckers Noctambule gefallen sollte ein Ohr riskieren.«
Die Kopfhoerer

»Ein wesentlicher Teil der Wirkung entsteht natürlich durch BOBOs graziöse, klare und doch kraftvolle Stimme, die im Mittelschiff der Sophienkirche den passenden Klangkörper erhält. Eher ungewöhnliche und gerade deshalb wunderbar passende Töne entlocken die Musiker ihren Instrumenten.
Die Klänge des präparierten Klaviers von Sebastian HERZFELD, seines Harmoniums, des Basses und der Metallinstrumente wirken einmal sehr sanft und zerbrechlich, ein anderes Mal durchaus bestimmend und nachdrücklich. Ergänzt wird das außergewöhnliche Spektrum durch BOBOs Spiel am Rhodes Piano und an der Röhrenorgel, die sie wahlweise mit dem Bogen oder mit Schlägeln bespielt. Das unterstützt und verstärkt die Wirkung der Lieder. Schließt man die Augen, könnte man meinen, man sei um Jahre zurückversetzt in einem verträumten Zauberwald.«
Deutsche Mugge

Videos

Ort der Veranstaltung

Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden
Deutschland
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In unmittelbarer Nähe zum Zwinger und der Semperoper lockt das Staatsschauspiel Dresden Theater- und Kulturbegeisterte an. Ein buntes Programm und hochwertige Inszenierungen sorgen seit Jahren für überregionale Bekanntheit.

1913 wurde der Bau des Schauspielhauses abgeschlossen und das Gebäude präsentierte sich im Stil des Neubarock und Jugendstil. Nach einigen Renovierungen, Sanierungen und Namensänderungen wurde aus dem königlichen Hoftheater schrittweise das Staatsschauspiel Dresden. Heute können die Besucher ein abwechslungsreiches Programm genießen und den hervorragenden Schauspielern, von denen der ein oder andere auch in preisgekrönten Filmen zu sehen war, bei ihrer Arbeit zusehen. Das Staatsschauspiel Dresden ist ein Garant hochwertiger Unterhaltung und versteht sich bestens darauf, perfekte Inszenierungen auf die Bühne zu bringen. So ist es nicht verwunderlich, dass allein im Jahr 2012 230.000 Besucher zu den Veranstaltungen des Theaters kamen.

Noch weiter zurück als die Geschichte des Schauspielhauses reicht die des Kleinen Hauses. Bereits im 17. Jahrhundert wurde es errichtet und diente zunächst als Festung, dann als Wohnhaus, Kneipe und sogar Kirche. Seit mehreren Jahrzehnten nun hat das Staatsschauspiel eine weitere Bühne eingerichtet und empfängt zahlreiche Gäste zu hochkarätigen Vorstellungen.