Beethovens "große musikalische Akademie"

Schustergasse 14
94032 Passau

Tickets ab 20,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Festspiele Europäische Wochen Passau e.V., Bahnhofstraße 32, 94032 Passau, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 41 „Jupiter“ C-Dur KV 551
Joseph Haydn | Arie „Nun beut die Flur das frische Grün“ aus „Die Schöpfung“ Hob. XXI:2
Ludwig van Beethoven | Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Ludwig van Beethoven | Septett Es-Dur op. 20
Joseph Haydn | Arie „Holde Gattin, dir zur Seite“ aus „Die Schöpfung“ Hob. XXI:2
Ludwig van Beethoven | Klaviersonate cis-Moll „Quasi una fantasia“ („Mondscheinsonate“), op. 14 Nr. 2
Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21


Nationale Kammerphilharmonie Prag
Kristian Bezuidenhout, Klavier
Judith Spießer, Sopran
Peter Schöne, Bariton
Jonathan Cohen, Dirigent

Ein historisches Experiment mit Weltklasse-Solist: Die Europäischen Wochen rekonstruieren das erste Konzert, das Beethoven als Konzertveranstalter am 2. April 1800 im Wiener Burgtheater gab. Es ist den Festspielen gelungen, den Ausnahmepianisten Kristian Bezuidenhout für das Projekt zu gewinnen (Reinhard Brembeck im SZ-Feuilleton über Bezuidenhouts Mozart-Solo-Aufnahmen: „Ein Triumph!“). Beethoven bot mehr als drei Stunden Musik (zwei Pausen!) und eine stilistische Selbstverortung zwischen Mozart und Haydn.

Foto: Marco Borggreve

Ort der Veranstaltung

St. Michael
Schustergasse 14
94032 Passau
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Unmittelbar neben dem Ufer der Inn erhebt sich die Kirche St. Michael mit ihren beiden Türmen. Die ehemalige Jesuitenkirche ist heute neugierigen Besuchern zugänglich, dient zugleich als Studienkirche des Gymnasiums Leopoldinum, eine der ältesten Schulen Deutschlands, und auch als Nebenkirche der Dompfarrei.

Anstelle der ursprünglichen, bei einem Brand zerstörten Kirche wurde1677 das heutige Gotteshaus errichtet. Als klar gegliederte Anlage erhebt sie sich seitdem mit ihren zwei symmetrischen Türmen über Passau. In ihrem Inneren, das weitestgehend schlicht gehalten ist, fallen die opulenten Stuckaturen als fast einziger Schmuck besonders ins Auge. Der weiß getünchte und einfache Kirchenraum lenkt die Aufmerksamkeit so zudem auf die prächtigeren Ausstattungsstücke, die sich in dunklen Farben gut abheben.

Insgesamt sechs Seitenaltäre finden sich in St. Michael, allesamt aus dem Jahr 1678. Die Kanzel wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erschaffen und ist mit ihrem schwarzen Holz und den goldenen Verzierungen ein wahrer Blickfang. Noch prachtvoller erscheint der Hochaltar, der fast die gesamte Chorwand einnimmt und von Engelsfiguren geziert wird. Unter der Studienkirche wurde ein Gewölbe gefunden, das womöglich eine frühzeitliche Gruft sein könnte.