BEETHOVEN | 5. SYMPHONIE, MOZART, ROSSINI & EINE ORIENTALISCHE REISE

Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin

Tickets from €19.95
Concessions available

Event organiser: Philharmonisches Kammerorchester Berlin, Akazienstrasse 3, 10823 Berlin, Deutschland

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PHILHARMONISCHES KAMMERORCHESTER BERLIN
Miran Vaupotić I Leitung
Li Xinxing I Violine
Tu Shanxiang | Pipa
Zhang Pei | Zheng
Bai Yu | Erhu

PROGRAMM:
Lv Qiming | Ode to Flag
Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, Op. 67
Wolfgang Amadeus Mozart | Le Nozze di Figaro, Ouvertüre
Li Zili | Fisherman Harvest Song
Chen Chunguang | View of the Sea
Gioachino Rossini | Der Barbier von Sevilla, Ouvertüre
Zhou Yuguo | The Tune of Rainbow Cloud
Tu Shanxiang | Baidi Fantasy
Chen Yao-Xin | Galloping Horses

Der kulturübergreifende Konzertabend unter der Leitung des beliebten Miran Vaupotić, wird von Lv Qimings berühmten Werk „Ode to the red flag“ („Lobgesang auf die rote Flagge“) eröffnet. Lv Qiming (geb. 1930) zählt zu den bekanntesten Symphonie- und Filmmusik-Komponisten Chinas. Im Jahr 1965 verfasste er sein Stück „Ode to the red flag“ und noch im selben Jahr wurde es als Eröffnungslied beim 6. „Shanghai Spring“ uraufgeführt. Mit feierlichen Melodien, die fast schon majestätisch anmuten, wird der Zuhörer auf eine Reise nach China mitgenommen.

Vor der Pause widmen wir uns dem eindringlichen Klopfen aus Ludwig van Beethovens (1770-1827) Sinfonie Nr. 5 in c-Moll op. 67. Seine weltberühmte Sinfonie Nr. 5 ist unzähligen Interpretationen unterworfen worden, der Komponist selbst bezeichnete das notorisch bekannte Eingangsthema als „Klopfen des Schicksals an die Tür“.
Ein großes Ziel Beethovens war es, ein Schüler von Wolfang Amadeus Mozart (1756-1791) zu werden. Im Jahr 1786 durfte der damals 16-Jährige seinem Vorbild etwas auf dem Klavier vorspielen. Das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm und so ging sein Wunsch nie in Erfüllung, doch Mozart sagte damals zu seiner Frau Constanze: „Pass auf den Jungen auf. Eines Tages wird er der Welt etwas zum Reden geben.“ Er sollte Recht behalten.

Im selben Jahr wurde eine von Mozarts wohl bekanntesten Opern in Wien uraufgeführt: „Die Hochzeit des Figaro“. Während die Uraufführung in Wien im Mai 1786 nur ein mäßiger Erfolg war, wurde Mozarts Werk in Prag verehrt. Er schrieb 1787 in einem Brief aus Prag an seinen Freund Gottfried von Jacquin: „(…) ich sah aber mit ganzem Vergnügen zu, wie alle diese Leute auf die Musik meines Figaro, in lauter Contretänze und Teutsche verwandelt, so innig vergnügt herumsprangen; denn hier wird von nichts gesprochen als von – Figaro, nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen als – Figaro; keine Oper besucht als Figaro, und ewig Figaro; gewiß große Ehre für mich.“.

Wir nehmen den Zug und verlassen Beethoven und Mozart, um auf unserer weiteren Reise China zu durchqueren. Li Zili entführt uns mit dem „Fischerman’s Harvest Song“ an die Küste und lädt uns dazu ein, den Fischern bei ihrer Arbeit zuzusehen und zuzuhören. Das Werk basiert auf dem Volkslied von Guangdong Shanwei, das das Leben der Fischer und ihre erfolgreiche nächtliche Arbeit beschreibt. Die mal sanften, leisen und im nächsten Moment aufbrausenden, wilden Melodien schaffen es, in den Köpfen der Zuhörer ein atmosphärisches Bild zu zeichnen.

Die Faszination für das Meer lässt uns noch nicht los. Der Politiker, Kriegsherr und Poet Cáo Cāo (155 v. Chr. – 220 n. Chr.) schrieb auf der Heimreise nach einem großen militärischen Sieg ein Gedicht über den Ozean. Der Komponist Chen Chunguang wurde von ebendiesem inspiriert. Sein Werk spiegelt sowohl die große Ambition Cáo Cāos, als auch die Liebe zum Anblick des Meeres wider. Das Stück wurde im Jahr 2017 in Moscow mit dem Russischen Nationalen Symphonieorchester uraufgeführt.

Mit dem nächsten Werk reisen wir nach Südspanien, genauer gesagt nach Sevilla. Eine weitere, berühmte und weltweit beliebte Oper ist wohl Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“. Der 24-jährige Rossini (1792-1868) verfasste sie in nur zwei Wochen. Es war bereits die 17. Oper des jungen Künstlers. Heute gehört „Der Barbier von Sevilla“ weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

Doch nicht nur in Spanien spielt die Liebe eine große Rolle, auch in China, zur Zeit der Tang-Dynastie, wurden schon Liebesgeschichten geschrieben. „The Tune of Rainbow Cloud“ von Zhou Yuguo basiert auf dem Gedicht „Das Lied des ewigen Bedauerns“ von dem berühmten Poeten Bai Juyi, in dem er die Liebesgeschichte zwischen dem Eroberer Xuanzong und seiner Gemahlin Yang erzählt. Zhou Yuguo greift diese Geschichte auf und vereint dabei harmonisch die simpel anmutende, traditionelle Zheng-Musik mit der modernen Spielweise.

Für das abschließende Werk der musikalischen Reise waren ein Gedicht und ein Papierschnitt die Quellen der Inspiration. Das Gedicht „Abreise von Baidi am Morgen“ von Li Bai (701-762 n. Chr.), ein Poet der Tang-Dynastie, und das Werk „Baidi City“ des Künstler Masayuki Miyata (1926-1997). Tu Shanxiang komponierte Baidi Fantasy und verbindet dabei die antike Tonleiter der Tang-Dynastie mit den Gesängen der Chunhiang Arbeiterliedern. Tu Shanxiang präsentierte sein Werk mit einer Vielzahl von Orchestern überall auf der Welt. „Baidi Fantasy“ wurde in die Musikbücher der High Schools in Shanghai aufgenommen.

Location

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Germany
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Berlin ist nicht nur die Hauptstadt der Bundesrepublik sondern auch Heimatort der weltberühmten Berliner Philharmonie. Als Garant meisterlicher Veranstaltungen ist die Philharmonie zu einem der bedeutendsten Konzerthäuser der Welt avanciert.

Anfang der 1960er wurde die Philharmonie im Ortsteil Tiergarten errichtet. Die eigenwillige Architektur dient nicht nur als Blickfang, sondern auch als Raum perfekter Akustik. Im Konzertsaal können die Zuhörer auf jedem Platz das hervorragende Zusammenspiel von Physik und Ästhetik genießen. Ein weiteres Highlight ist die Nähe des Orchesters zum Publikum, da die Bühne in der Mitte des Saals ist und das Publikum um das Orchester sitzt. Künstler aus aller Welt genießen das einzigartige Ambiente der Berliner Philharmonie. So ist es nicht verwunderlich, dass das Haus auf eine Reihe berühmter Intendanten und Dirigenten zurückblicken kann. Hier spielt die Crème de la Crème der Konzertszene. Die Berliner Philharmoniker gehören zu einem der besten Orchester der Welt und Dirigenten wie Sir Simon Rattle verlangen den Musikern Höchstleistungen ab.

Die Berliner Philharmonie ist einer der wichtigsten Veranstaltungsorte der Republik. Lassen Sie sich von den Künstlern aus dem Alltag entführen und genießen sie die atemberaubende Atmosphäre der Philharmonie. Hier wird Musik zum Erlebnis der besonderen Art.