BBB Tripelkonzert | Bartók Beethoven Brahms - BBB Tripelkonzert | Bartók Beethoven Brahms

Festspiele Mark Brandenburg, Residenzorchester Mark Brandenburg  

Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Veranstalter: Festspiele Mark Brandenburg c/o Freunde der Residenzstadt Königs Wusterhausen eV, Bahnhofsvorplatz 5, 15711 Königs Wusterhausen, Deutschland

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Der Vorverkauf beginnt in Kürze.

Veranstaltungsinfos

Das Orchester-Projekt „BBB Tripelkonzert | Bartók Beethoven Brahms – eine Brandenburgische Klang-Reise in Bildern“ nimmt das Publikum mit auf eine brandenburgische Entdeckungsreise und nutzt verschiedene Ebenen, um ein multimediales Gesamtkunstwerk aus Musik, Klängen, Projektionen und darstellender Kunst zu erschaffen. Unter anderem ist Beethovens Tripelkonzert mit den drei Solisten Prof. Tobias Feldmann (Violine), Gabriel Schwabe (Violoncello) und Danae Dörken (Klavier) zu erleben.

In einem Erlebnisraum von Film-Projektionen an den Wänden des Konzertsaals, einer Klanginstallation sowie einer begleitenden Kunstausstellung taucht der Besucher in eine andere Welt ein. Die Film-Aufnahmen werden extra für dieses Projekt hergestellt und portraitieren im Besonderen die Veranstaltungsorte. Die Film-Projektionen werden durch ein Lichtkonzept ergänzt, welches die architektonischen Besonderheiten des Konzertsaals betont und inszeniert. Klänge, die unser Klangkünstler in Residence Jonas Urbat im Brandenburgischen Raum sammelt, geben dem Konzert einen besonderen Rahmen. Auf künstlerischer Ebene werden sanfte Verbindungen zwischen Klängen und den Musikstücken geschaffen, ohne die künstlerische Souveränität der Originalwerke zu gefährden. Der Besucher soll bereits vor Konzertbeginn durch das Film- und Klangkonzept mit allen Sinnen sensiblisiert werden, um die Aufführung intensiver erfahren zu können. Die Klang- und Film-Ausstellung verdichtet sich zum Konzertbeginn und führt nahtlos in die Musik über.
Für den jeweiligen Konzertort werden besonders lokaltypische Klänge eingearbeitet und bringen so den jeweiligen Ort zum Klingen. Damit bettet sich das Konzert in unser Gesamtkonzept „So klingt Brandenburg!“ ein und audiovisuelle Impressionen werden neben der Aufführung am jeweiligen Ort nach Frankfurt (Oder), Wittenberge, Berlin und Mühlberg/Elbe getragen.
Ein besonderes Highlight dieses Programms ist Beethovens Tripelkonzert. Dieses selten aufgeführte Werk ist ein außergewöhnliches Solo-Konzert, bei dem drei Solisten virtuos kammermusikalisch, aber dennoch zusammen mit einem Orchester musizieren. Mit Prof. Tobias Feldmann (Violine), Gabriel Schwabe (Violoncello) und Danae Dörken (Klavier) sind drei junge international renommierte Solisten mit dem Residenzorchester Mark Brandenburg unter der Leitung von Manuel Dengler zu Gast.
Prof. Tobias Feldmann, Danae Dörken, Manuel Dengler, sowie die Cellistin Elisabet Iserte-López (Orchestermanagerin des Residenzorchesters Mark Brandenburg) sind zudem im Programmbeirat der Festspiele Mark Brandenburg vertreten. Die enge Verknüpfung von Konzeption und künstlerischer Praxis ist eine wichtige Grundlage, um langfristig spannende Konzepte mit interessanten Künstlern zu entwickeln.
Beethovens Tripelkonzert wird von Bartóks Rumänischen Tänzen, sowie Brahms 1. Sinfonie gerahmt. Brahms benötigte für die Veröffentlichung seiner ersten Sinfonie beinahe zwanzig Jahre, da er sich Beethovens kompositorischen Maßstäben des sinfonischen Schaffens nicht gewachsen sah. Mit Bartóks Rumänischen Tänzen werden Klänge Brandenburgs verbunden und unsere Programmlinie „die Welt zu Gast in Brandenburg“ gewürdigt.
Die Integration von lokalen wie überregionalen Potenzialen (in diesem Fall audiovisuelle Impressionen) in unsere künstlerischen Konzepte demonstriert sinnbildlich unser Selbstverständnis eine kulturelle Initiative in der, aus der und für die Mark Brandenburg zu sein.


Programm:

Bartók: Rumänische Volkstänze (Román népi táncok), Sz. 68
Beethoven: Tripelkonzert op. 56 in C-Dur für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester
Brahms: Sinfonie Nr. 1 op 68 in c-Moll


Besetzung:

Solisten:
Prof. Tobias Feldmann (Violine)
Gabriel Schwabe (Violoncello)
Danae Dörken (Klavier)

Dirigent: Manuel Dengler
Orchestermanagement: Elisabet Iserte-López
Orchester: Residenzorchester Mark Brandenburg


Künstlerinfo:

Prof. Tobias Feldmann (Violine)
„Klassische Anmut und Leichtigkeit strahlte seine stilsichere Interpretation aus. [...] Er spürte in aller Zartheit in sanften dynamischen Wellen den detailreichen Schönheiten des Werks nach. Und das auf einem Niveau, das man oft erst bei älteren, in Weisheit gereiften Künstlern antrifft“ (Thüringer Allgemeine).
Tobias Feldmann zählt zu den hochkarätigsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation. Ausgezeichnet u.a. als Preisträger des Königin Elisabeth Wettbewerbs 2015 und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2012 erlangt seine Karriere seither internationale Reichweite und Anerkennung.
Solistisch überzeugte Tobias Feldmann mit Interpretationen von über 30 verschiedenen Werken für Violine und Orchester in der Zusammenarbeit mit zahlreichen international bekannten Klangkörpern wie dem Utah Symphony Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Museumsorchester Frankfurt, dem Residentieorkest Den Haag, den Bremer Philharmonikern, dem Münchener Kammerorchester und dem Brussels Philharmonic Orchestra. Zu seinen Partnern am Dirigentenpult gehörten dabei u.a. Karl-Heinz Steffens, Christoph König, Gilbert Varga, Nicholas Milton, Hannu Lintu, Nicholas Collon, Michel Tabachnik, Toshiyuki Kamioka und Marin Alsop.
Auch die Kammermusik findet ihren Platz in Tobias Feldmanns Schaffen und stellt einmal mehr seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. In unterschiedlichen Ensembleformationen gastierte er bei bedeutenden Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Tongyeong International Music Festival, dem Moritzburg Festival, dem Kissinger Sommer, dem Turina Festival in Sevilla und der Schubertiade Hohenems.
Tobias Feldmanns Aufnahmen beim Label GENUIN und Alpha Classics mit Boris Kusnezow (Klavier) fanden großes Lob und Beachtung bei der internationalen Kritik und Presse. Im Mai 2018 erschien seine Einspielung der Violinkonzerte von Sibelius und Rautavaara mit dem Orchestre Philharmonique Royale de Liège bei Alpha Classics.
In der Saison 2018/19 debütiert Tobias Feldmann unter anderem mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Orquesta Sinfónica de Barcelona, dem Orchestre Symphonique de Quebec sowie im Konzerthaus Wien, im Concertgebouw Amsterdam und bei dem Ascona Festival, konzertiert außerdem in Belgien, Österreich, Russland, der Türkei, Spanien, Italien, Kanada, China, in den Niederlanden und in der Schweiz. Des Weiteren ist er im Streichtrio mit Lise Berthaud und Julian Steckel zu hören.
Tobias Feldmann wurde zwischen 2015 und 2018 als stART Künstler von Bayer Kultur unterstützt. Er spielt auf einer Violine von Nicolò Gagliano (Neapel, 1769). Zu Beginn des Jahres 2018 wurde er mit nur 26 Jahren auf eine Professur an die Hochschule für Musik Würzburg berufen und ist damit einer der jüngsten Professoren in der Geschichte Deutschlands.

Gabriel Schwabe (Cello)
Gabriel Schwabe konnte sich in den letzten Jahren unter den führenden Cellisten seiner Generation etablieren. Maßgebliche Kritiker loben seine Interpretationskunst und sein technisches Vermögen in Verbindung mit einer beeindruckenden Bühnenpräsenz. Norbert Hornig: „Gabriel Schwabe ist ein cellistischer Überflieger mit feinem Gestaltungsvermögen, der sein Instrument phänomenal beherrscht.“ Oder Harald Eggebrecht: „Gabriel Schwabe wird niemand von denen, die dabei waren, mehr aus dem Sinn verlieren, denn plötzlich war ein Hauch von Feuermann im Saal.“
Gabriel Schwabe ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Grand Prix Emanuel Feuermann 2006. Im Jahr 2007 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und wurde von den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit dem Solistenpreis ausgezeichnet. 2009 erhielt er beim Concours Rostropovitsch in Paris einen Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes "Invocation" von Éric Tanguy. Im gleichen Jahr gewann er den renommierten Pierre Fournier Award in London.
Inzwischen debütierte Gabriel Schwabe bei bedeutenden Orchestern, darunter das Philharmonia Orchestra unter Danail Rachev (Dvorák), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski (Tschaikowski) und die NDR Radiophilharmonie unter Eivind Gullberg Jensen (Dvorák). Weiterhin arbeitete er als Solist mit Orchestern wie dem DSO Berlin, der Royal Northern Sinfonia, den Sinfonieorchestern von Malmö und Norrköping unter Dirigenten wie Michael Sanderling, Cornelius Meister, Dennis Russell Davies, Marc Soustrot und Christian Kluxen.
Im kammermusikalischen Bereich musiziert Gabriel Schwabe regelmäßig mit gewichtigen Interpreten wie Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Albrecht Mayer, Lars Vogt, Kirill Gerstein and Jonathan Gilad. Bereits im September 2010 gab er sein Recital-Debüt in der Londoner Wigmore Hall. Er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Jerusalem Chamber Music Festival und dem Internationalen Kronberg Festival.
2015 hat er sich mit dem Label Naxos auf eine exklusive Zusammenarbeit geeinigt. Seine Debüt-CD (Brahms Cello Sonatas and Songs mit dem Pianisten Nicholas Rimmer) wurde noch im selben Jahr veröffentlicht. Zuletzt erschien im Oktober 2017 eine Einspielung der Cellokonzerte von C. Saint-Saens mit dem Malmö Symphony Orchestra unter Marc Soustrot, die enthusiastische Kritiken erhielt.
Gabriel Schwabe wurde in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte bei Catalin Ilea an der Universität der Künste in Berlin und bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy und erhielt zusätzliche Impulse von Janos Starker, Gary Hoffman und Gidon Kremer. Er spielt ein italienisches Violoncello (Brescia, um 1600) - eine großzügige Leihgabe aus Privatbesitz.

Danae Dörken (Klavier)
„Ist die junge Pianistin die Entdeckung des Jahres?“ fragte das Klassik-Magazin crescendo – und bejahte. „Auf dem Weg nach ganz oben“ sehen sie auch die Rezensenten des Magazins concerti: Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken gehört mit gerade sechsundzwanzig Jahren zur Elite der international gefragten Künstler einer neuen Generation, die mit atemberaubender Technik, außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und musikalischem Tiefgang Publikum und Musikerkollegen gleichermaßen in ihren Bann schlägt.
Als Siebenjährige bereits von Yehudi Menuhin gefördert, erregte Danae Dörken mit „ihrer sprühenden Spielfreude“ (Kölner Stadt-Anzeiger) früh in führenden europäischen Konzertsälen Aufsehen. Nach ihrem Studium bei dem international verehrten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling und bei Lars Vogt ist sie heute regelmäßiger Gast führender Orchester wie der Münchner Symphoniker, Royal Northern Sinfonia und der Düsseldorfer Symphoniker und konzertiert in der Londoner Wigmore Hall, im Wiener Konzerthaus, Mozarteum Salzburg und KKL Luzern, in der Philharmonie Köln, Philharmonie Essen, im Gasteig München, Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und im Beethoven-Haus Bonn. Sie ist regelmäßig zu erleben bei wichtigen Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspielen, bei LuganoMusica, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem angesehenen Kammermusik-Festival “Spannungen” in Heimbach.
Highlights der Saison 2018/19 sind Konzerte mit dem Estonian National Symphony Orchestra, Münchner Kammerorchester, Münchner Symphonikern, Norrlandsoperan Symphony und dem Antalya Symphony Orchestra. Desweiteren gibt sie ihr Rezital-Debüt u.a. beim Rheingau Musik Festival, im Staatstheater Darmstadt und im Museum Villa Rot. Kammermusikalisch wird sie erneut mit dem amerikanischen Geiger Ben Beilman in Dresden zu erleben sein, mit ihrer Schwester Kiveli geht sie auf Klavierduo-Tournee in Südschweden und mit dem Cellisten Benedict Kloeckner sind neben einer CD-Aufnahme beim SWR auch Konzerte in Deutschland geplant.
In der Saison 2017/18 gab Danae Dörken Rezital-Debüts u.a. in der Tonhalle Zürich, im Palais des Beaux-Arts Brüssel Bozar, beim berühmten Festival Piano aux Jacobins in Toulouse und dem PianoEspoo Festival in Finnland. Erneut war sie im Konzerthaus Wien, in Bozen, beim Menuhin-Festival in Gstaad und beim Internationalen Musikfestival Koblenz zu Gast und debütiert in Nordamerika u.a. beim Las Vegas Philharmonic Orchestra. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie bereits gemeinsam mit Künstlern wie Lars Vogt, Gustav Rivinius, Sharon Kam, Artur Pizarro, Christiane Oelze, Carolin Widmann, Benedict Klöckner und Katia & Marielle Labèque aufgetreten. Gemeinsam mit ihrer Schwester Kiveli stellt Danae Dörken regelmäßig wegweisendes vierhändiges Klavier-Repertoire vor. Mit dem Oboisten Philippe Tondre hat sie im Auftrag des SWR eine CD mit neu entdeckten Meisterwerken der Kammermusik eingespielt.
Ihre maßstabsetzende CD-Aufnahme von Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 und des selten zu hörenden 2. Klavierkonzerts von Mendelssohn mit dem Royal Northern Sinfonia, 2016 erschienen, erhielt glänzende Kritiken. Zuvor hatte Danae Dörken Solo-CDs mit Fantasien von Schumann, Schubert und C.P.E. Bach (bei ARS Produktion), für die sie mit dem ICMA Award ausgezeichnet wurde, und 2012 ihre Debüt-CD mit Werken von Leoš Janáček (ebenfalls bei ARS Produktion) vorgelegt, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurde.
2015 gründete die griechischstämmige Danae Dörken mit ihrer Schwester das Molyvos International Music Festival (MIMF) auf der Insel Lesbos. Zwischen Finanzkrise und Flüchtlingsdrama bringt das MIMF nicht nur die Tradition klassischer Musik nach Lesbos, es stärkt auch die musikalische Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland nachhaltig. Ganzjährig finden heute gemeinsam mit führenden MIMF-Solisten wie Marlis Petersen, Sebastian Manz, Maximilian Hornung, Philippe Tondre, Linus Roth und Lars Vogt Benefizkonzerte und Veranstaltungen in ganz Deutschland statt. Wiederholt war Danae Dörkens Engagement Gegenstand der Berichterstattung u.a. in Reportagen der Fernsehmagazine ttt und 3sat kulturzeit, im WDR und in zahlreichen weiteren Medien.

Manuel Dengler (Dirigent und Künstlerischer Leiter)
Manuel Dengler (*1989) ist Dirigent, Bratschist und Kulturmanager. Bereits während seines Studiums an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart war er Mitgründer des Stuttgarter Musik- und Medienproduktionsunternehmens NeckarTon. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung von ganzheitlichen Projekten und Konzepten, die künstlerische Ausführung, Kommunikation und Medienproduktion als untrennbare Einheit begreifen. Zur Vertiefung dieses Ansatzes absolvierte Manuel Dengler ein Masterstudium „Communication & Cultural Management“ an der Zeppelin Universität.
Im Alter von sieben Jahren erhielt er ersten Geigenunterricht bei Prof. Lujun Xie. Bereits im Jahr 2002 war er als Solist mit Bachs Doppelkonzert für zwei Violinen mit dem Deutsch-Chinesischen Kammerorchester in China auf Tournee, 2006 trat er als Solist (Viola) mit Mozarts „Sinfonia concertante“ auf. Die Bratsche ist seit 2004 sein Hauptinstrument.
Während seines Studiums an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sammelte er als Assistenzdirigent in unterschiedlichen Opern- und Operetten-Produktionen erste Erfahrungen zur Arbeit mit professionellen Ensembles und Orchestern. Zahlreiche eigeninitiierte Projekte mündeten in der Gründung der Stuttgarter Symphoniker, die sich als Projektorchester aus Musikern der hiesigen Profi-Orchester zusammensetzen. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermanager war er anlässlich des Jahreswechsels 2013/14 mit den Stuttgarter Symphonikern zu einer Tournee durch China eingeladen.
Seine rege Konzerttätigkeit als Gastdirigent führt Manuel Dengler regelmäßig vor Orchester wie das Orchester der Bolschoi Oper Minsk, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das European Festival Orchestra sowie viele andere und weltweit bedeutende Konzertsäle. Beim Residenzorchester Mark Brandenburg hat er den Posten des Dirigenten und Künstlerischen Leiters inne.
2016-18 war Manuel Dengler Geschäftsführer der Berliner Kreativagentur even.aducated, die auf digitale Kommunikation im Kultursektor spezialisiert ist. Im Rahmen seiner unternehmerischen Tätigkeiten arbeitete er beratend mit zahlreichen namhaften Konzerthäusern, Festivals und Künstleragenturen, sowie Verbänden zusammen. Als Ko-Produzent und Projektmanager ist er unter anderem für den preisgekrönten Kino-Dokumentarfilm „Hello, I am David!“ über den Pianisten David Helfgott mitverantwortlich.
Als Intendant und Vorsitzender des Programmbeirats der Festspiele Mark Brandenburg ist Manuel Dengler federführend für die strategische Positionierung und künstlerische Konzeptentwicklung verantwortlich.

Jonas Urbat (Klangkünstler in Residence)

Jonas Urbat studierte von 2011 bis 2017 Musik mit Hauptfach Tuba bei Prof. Stefan Heimann an der HMDK Stuttgart. Er besuchte außerdem Kurse in Improvisation und Komposition, u.a. bei Rainer Tempel, und Musikproduktion, u.a. bei Andreas Rieke (And.Y - Fanta4).
Er ist Gründungsmitglied des STEGREIF.orchesters, mit dem er Rekompositionen großer Sinfonien gestaltet und auswendig performt, ergänzt durch Improvisation und Choreografie.
Als Produzent kreiert er elektroakustische Musik und Soundscapes für Performance und Theater, sowie elektronische tanzbare Tracks. Er nimmt an auditiv spannenden “Alltagsorten” wie Werkstätten und Fabriken Sounds auf um die Musik, die in diesen Klängen steckt, herauszukristallisieren und zu Kompositionen zu verarbeiten, die in ebendiesen Klangräumen live aufgeführt werden.
Jonas Urbat arbeitet gemeinsam mit verschiedensten klassischen Ensembles und Orchestern als Musiker, Komponist und Konzepter an einer Vereinigung künstlerischer Ausdrucksformen wie zum Beispiel einer klassischen Tonsprache und elektronischen Klangräumen.
Um seinen Horizont als Instrumentalist und Künstler zu erweitern trifft er im Projekt InTubaWild auf Musiker verschiedenster Herkunft und Genres um mit ihnen an besonderen Orten gemeinsam Musivideoproduktionen zu improvisieren.
Die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verabeitet er unter Zuhilfenahme aller zur Verfügung stehenden Ausdrucksmittel. Grenzen, die bisher noch Bühne und Zuschauerraum, Musiker und Publikum, Einlass und Konzert getrennt haben sind nicht mehr notwendig, werden zugunsten einer Message durchlässig und ermöglichen so neue konzertante Erfahrungen.

Anfahrt

Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
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