Bartholdy Quintett

Schloss-Str. 2
68723 Schwetzingen

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Veranstalter: Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V., Uhlandstraße 4, 68723 Schwetzingen, Deutschland

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50% Ermäßigung für Schüler und Studenten gegen Ausweisvorlage beim Schwetzinger Mozartfest und beim 1.1.2019
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Veranstaltungsinfos

Bartholdy Quintett

Ulf Schneider (Violine)
Anke Dill (Violine)
Volker Jacobsen (Viola)
Barbara Westphal (Viola)
Gustav Rivinius (Violoncello)


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Streichquintett D-Dur KV 593
Alexander von Zemlinsky (1871-1942) Zwei Sätze für Streichquintett d-Moll
Franz Anton Bruckner (1824-1896) Streichquintett F-Dur WAB 112

Seit 2009 spielen die fünf prominenten Musiker des Bartholdy Quintetts in einer festen Streichquintettformation. Die langjährige kammermusikalische Erfahrung der einzelnen Mitglieder, die sich bereits über viele Jahre kennen, fließt in die gemeinsame kontinuierliche und intensive Arbeit ein und ermöglicht so Interpretationen größter Homogenität und Virtuosität. Neben der Beschäftigung mit bereits bekannten Werken und dem Ausgraben wahrer Perlen der Kammermusik eint die fünf Musiker des Bar-tholdy Quintetts zusätzlich die Lust auf Neues. Das schlägt sich in der Auslobung eines eigenen Kompo-sitionsauftrages nieder.

Die außergewöhnliche Programmzusammenstellung spiegelt die ganze Bandbreite des Repertoires der Bartholdys wider. Nach Mozarts vorletztem Streichquintett bereiten die beiden kurzen Zemlinsky-Sätze den Boden für eines der größten Werke der Streichquintettliteratur, Bruckners Streichquintett in F-Dur, das er auf Anregung von Joseph Hellmesberger, dem ersten Geiger der damals wichtigsten Streichquartettvereinigung Wiens, komponierte. Das Quintett wurde nach der Uraufführung 1881 durch ein anderes Ensemble erst 1883 durch das verstärkte Hellmesberger-Quartett aufgeführt und wurde eines der erfolgreichsten Werke zu Lebzeiten Bruckners. Sogar einige seiner Feinde unter den Musikkritikern zollten ihm ihre Anerkennung.

Ort der Veranstaltung

Schloss Schwetzingen
Schloss-Straße 2
68723 Schwetzingen
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.

Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.

Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.