Barock + | À la Leleux

François Leleux, hr-Sinfonieorchester  

Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main

Tickets ab 20,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

À la Leleux

François Leleux | Dirigent/Oboe

Jean-Philippe Rameau | Suite aus der Oper »Les Indes galantes«
Joseph Haydn | Oboenkonzert C-Dur
Thomas Adès | Three Studies from Couperin
Johannes Brahms | Haydn-Variationen


Nein, Joseph Haydn war es höchstwahrscheinlich nicht, der dieses groß angelegte und repräsentative Oboenkonzert in C-Dur schrieb. Sein Name steht zwar auf dem Autograf, doch dort sozusagen von fremder Hand gesetzt. Aber von wem stammt es dann? Für einen Kleinmeister ist es zu gut, ein Großer wie Haydn würde da durchaus passen. Gleichwie: François Leleux, der Star-Oboist mit dem lyrisch-innigen Oboenton und »Artist in Residence« der hr-Sinfonieorchester-Saison 2016/17, stellt dieses ebenso gelungene wie in seiner Zuschreibung ungeklärte Oboenkonzert in der Reihe Barock+ vor – und kombiniert es gleich mit einem zweiten »unechten« Haydn. Jedenfalls ist auch im Falle der Brahms’schen »Variationen über ein Thema von Haydn« ziemlich sicher, dass der von Brahms ausgeborgte »Chorale St. Antoni« nicht von Haydn stammt. Da passt es ja allzu gut, dass auch in Jean-Philippe Rameaus Ballett-Oper »Les Indes galantes« keineswegs die galanten Bewohner Indiens präsentiert werden, sondern der »Großmütige Türke«, »Die Inkas in Peru« und allerlei damals als exotisch eingestufte Völker mehr. Nur eben keine Inder.

Ort der Veranstaltung

hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.