Bach

Mitglieder des MDR Rundfunkchores | Kammersymphonie Leipzig  

Johannisbergstr. 1
39104 Magdeburg

Tickets ab 24,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk– HA MDR KLASSIK, Augustusplatz 9a, 04109 Leipzig, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Johann Sebastian Bach (1685 –1750)
»Ob bei uns ist der Sünden viel« aus BWV 38
»Die Kunst der Fuge« BWV 1080 (Ausschnitte)
»Was mein Gott will, das g‘scheh allzeit« BWV 111

MITGLIEDER DES MDR RUNDFUNKCHORES:
KATHARINA KUNZ - SOPRAN
KLAUDIA ZEINER - ALT
ALBRECHT SACK - TENOR
FELIX PLOCK - BASS

KAMMERSYMPHONIE LEIPZIG
MITGLIEDER DES
MDR SINFONIEORCHESTERS
STEPHAN MAI - VIOLINE UND LEITUNG

Im März 2018 kann es nur einen geben, den die Kammersymphonie
Leipzig auf ihr Programm setzt: Johann Sebastian Bach. Am
21. März ist es nämlich genau 333 Jahre her, dass der große Barockmeister
in der Eisenacher Georgenkirche die Taufe empfing. Die
abendländische Musikgeschichte ohne ihn? Unvorstellbar! Und
auch das musikalische Leipzig trägt für alle Zeiten seine Handschrift.
Die Kammersymphonie Leipzig feiert Bach mit Werken, die
in seinem Gesamtwerk eine herausragende Stellung einnehmen,
ja für seine Epoche und darüber hinaus wegweisend waren. So
zählt etwa Was mein Gott will, das g’scheh allzeit zu seinen
beeindruckendsten Kantaten der Passionszeit. Und zu behaupten,
seine Kunst der Fuge wäre eine der Säulen, auf denen die gesamte
Musikgeschichte ruht, ist auch kaum übertrieben.

Ort der Veranstaltung

Johanniskirche
Johannisbergstraße 1
39104 Magdeburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Innerhalb der Jahrhunderte ihres Bestehens hat die St. Johanniskirche schon viel erlebt und gesehen. Nach langer Zeit als Pfarrkirche wird sie wegen der hervorragenden Akustik seit 1999 als Konzerthalle Magdeburgs genutzt und dient zudem als Festsaal.

Über die Erbauung der Kirche ist bis heute wenig bekannt: Im zehnten Jahrhundert wurde eine Pfarrkirche errichtet, der heutige Name taucht erst 1160 nach der ersten Zerstörung des Gotteshauses auf. Nur kurz darauf fiel die neu errichtete Kirche einem Feuer zum Opfer und wurde bis 1238 wieder aufgebaut. Wieder nur zwei Jahrhunderte später brannten große Teile wegen eines Blitzschlages aus, der erneute Wiederaufbau machte aus der bisherigen Basilika eine Hallenkirche. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde St. Johannis wieder gänzlich zerstört, zuletzt dann im Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges.

Heute bildet die Kirche eine Verbindung zwischen Moderne und Historie: In ihren Räumen sind die Trauernde Magdeburg als einzig im Krieg zu rettende Skulptur und die Gruft Otto von Guerickes zu sehen. Zu Ehren des Besuches und der Predigt Martin Luthers 1524 in der Johanniskirche wurde vor dem Gebäude ein Luther-Denkmal errichtet. Mit großen Hallen und kleinen Nebenräumen bietet die Kirche genügend Raum für hochkarätige Konzerte, Lesungen aber auch Ballette.