B | Battail, Battaglia und Barriera

Friederike Böcher  

Heinrich-Schütz-Str. 1
07586 Bad Köstritz

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Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

B | Bataille, Battaglia und Barriera
Musikalische Schlachtengemälde zur 400. Wiederkehr des Prager Fenstersturzes
Sonderführung

Es war ein unglaubliches Ereigniss: Eine Defenestration! Am 23. Mai 1618 warf eine Gruppe erboster böhmischer Adliger in Prag zwei Statthalter des verhassten habsburgischen Kaisers in Wien aus dem Burgfenster. Und dieser legendäre Prager Fenstersturz wurde zum Auslöser des „Großen Krieges“, der dreißig Jahre in Europa wüten sollte. – Wie aber werden Kampf und Schlachtgetümmel in Musik „abgebildet“? Denn es gibt sie vielfach, diese „kriegerischen“ Kompositionen. Sie entstanden zu allen Zeiten, für alle Besetzungen und in allen Bereichen – weltlich wie geistlich. Wann wurde die erste Schlachtenmusik geschrieben? Wie klingt ein „Liebeskrieg“? Wie der Kampf gegen den Satan? – Einige Antworten finden sich in der Sonderausstellung und erfahren Sie in dieser Sonderführung.

Friederike Böcher M.A., Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz

Ort der Veranstaltung

Heinrich-Schütz-Haus
Heinrich-Schütz-Straße 1
07586 Bad Köstritz
Deutschland
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Als Heinrich Schütz 1585 in Bad Köstritz geboren wurde, ahnte noch niemand, dass er einmal einer der größten Komponisten des Barock werden sollte. Zum 400. Geburtstag des Musikers ist 1985 im Geburtstaghaus dieses berühmten Sohnes der Stadt ein Museum entstanden, in dem man das Leben und das musikalische Werk Heinrich Schütz hautnah erleben kann. Daneben gibt es ein umfangreiches Programm aus Konzerten, Weiterbildungen und zahlreichen Möglichkeiten selbst zu musizieren.

Im Gasthof „Zum goldenen Kranich“, den die Eltern von Heinrich Schütz bewirtschafteten, erblickte er 1585 das Licht der Welt. Wo könnte man diesem großen Musiker näher sein als dort, wo er seine ersten Schritte tat und wohl auch erste musikalische Gehversuche unternahm? Zu diesem Zweck entstand 1985 die „Forschungs- und Gedenkstätte Heinrich Schütz Bad Köstritz“. In insgesamt sechs Räumen kann man heute auf den Spuren des Musikers wandeln: Von Instrumenten der damaligen Zeit, Porträts und dem nachgezeichneten Lebensweg Schütz´, der Dresdner Schlosskapelle und den Schülern des Großmeisters erzählen zahlreiche Exponate.

Mit der Eröffnung des Museums begann auch die Tradition der jährlichen Köstritzer-Schütz-Tage, die heute unter dem Namen Heinrich Schütz Musikfest zahlreiche interessierte Musikfreunde anlocken. Neben dem Musikfest zählen natürlich auch zahlreiche andere Konzerten und Hausmusiken zum facettenreichen Programm des Heinrich-Schütz-Hauses. Gemeinsames Musizieren, Kurse für Alte Musik und verschiedenste Wechselausstellungen runden das Angebot ab.