Auftakt | Die vier Temperamente

Emmanuel Tjeknavorian, Pablo Gonzalez, hr-Sinfonieorchester  

Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main

Tickets ab 20,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Die vier Temperamente

Emmanuel Tjeknavorian | Violine
Pablo Gonzalez | Dirigent

Hector Berlioz | Römischer Karneval
Jean Sibelius | Violinkonzert
Carl Nielsen | 2. Sinfonie (»Die vier Temperamente«)


Er wurde am gleichen Tag geboren wie Yehudi Menuhin – allerdings 79 Jahre später, und so ist er auch erst 22 Jahre alt: der Geiger Emmanuel Tjeknavorian, gebürtiger Wiener mit armenischen Wurzeln. Als er 2015 beim Internationalen Jean-Sibelius-Wettbewerb in Helsinki antrat, spielte er das Sibelius-Violinkonzert derart brillant und zugleich sensibel, griff die Flageolett-Passagen derart sauber und die Doppelgriffe derart souverän, dass ihm der Preis für die beste Interpretation des Violinkonzerts zugesprochen wurde, neben dem zweiten Hauptpreis. Jetzt wird er seine Sicht auf dieses populärste Violinkonzert des 20. Jahrhunderts mit dem hr-Sinfonieorchester in Frankfurt präsentieren. Als eine ungewöhnliche Motivation für seinen Dirigenten-Beruf nannte der Spanier Pablo Gonzalez einmal im Interview: Eifersucht. Der studierte Flötist sei eifersüchtig gewesen auf die anderen Instrumente, auf den großen Klang des Kontrabasses etwa oder auf das Schlagzeug. Es war klar, dass er nicht alle Instrumente selbst beherrschen könne – aber er konnte es zumindest versuchen über den Weg des Dirigierens. »Gleich habe ich erkannt: Das ist es, was ich ein Leben lang machen möchte.« Sein Credo: Die Orchestermusiker dazu zu bringen, mit jener Leidenschaft an ein Werk zu gehen, die sie als Jugendliche empfunden haben. Also: »So zu spielen, als wäre es das erste Mal.«

Ort der Veranstaltung

hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main
Deutschland
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Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.