As Holy Sites Go / Duet - OUT OF NOW / DANCE ON Festival

Deborah Hay  

Stresemannstr. 29
10963 Berlin

Tickets ab 13,20 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

As Holy Sites Go / Duet ist eine Choreografie und Regiearbeit der amerikanischen Tanzikone Deborah Hay für Jeanine Durning und Ros Warby, denen sie in langjähriger künstlerischer Praxis verbunden ist. Das Material für das Stück basiert auf Hays Score für das Solo No Time To Fly, das auch schon die Grundlage ihres Werkes Figure a Sea für das Cullberg Ballett bildete. Die Entscheidung, welches wesentliche choreografische Material sie aus As Holy Sites Go und No Time To Fly verwenden, liegt bei den Tänzerinnen selbst.
„Diese Entscheidung […] erfordert katastrophische Akte der Wahrnehmung. Das Wort ‘Katastrophe’ ist hier auf den Umfang bisheriger Handlungsweisen bezogen, von denen sich die Tänzerinnen lösen müssen, um meine choreografische Regie umzusetzen. Es steht für einen Verlust von ungeheurem Ausmaß.“ (Deborah Hay)

As Holy Sites Go / Duet is a choreography by the American dance icon Deborah Hay for two of her long-time artistic collaborators, Jeanine Durning and Ros Warby. The piece is based on Hay’s score for the solo No Time To Fly, which was commissioned by The Forsythe Company to be documented by Motion Bank (– the video documentation of Deborah Hay dancing the score herself is still available to watch on the Motion Bank website). The same score was adapted into the celebrated group piece Figure a Sea for Cullberg Ballet in 2016.
The two performers decide themselves which elements of the choreographic material from As Holy Sites Go and No Time To Fly they will use in the moment: “The dancers’ decision […] demands catastrophic acts of perception. The term ‘catastrophe’ is used here with reference to former methods from which the dancers have to detach themselves in order to implement my choreographic direction. It stands for a loss of monstrous proportions.” (Deborah Hay)

Ort der Veranstaltung

HAU1
Stresemannstraße 29
10963 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In der Spielzeit 2003/2004 haben sich drei selbstständige Bühnen zu einer neuen, einzigartigen Theaterinstitution zusammengefügt. Das Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer bilden nun das „Hebbel am Ufer“, kurz „HAU“.

Hier weht ein frischer Wind, besonders in Person von Annemie Vanackere. Die Belgierin ist seit 2012 Intendantin des Hauses und hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben. Sie steht für das Unkonventionelle und sammelte bereits in Gent sowie an der Schouwburg in Rotterdam Erfahrungen in der freien Theaterszene. Sie versteht das Theater als Freiraum, in dem Kunst und Ästhetik jegliche Form der Funktionalität überwinden, wodurch festgefahrene Strukturen und Denkmuster aufgebrochen werden können.

Innovation ist der kreative Motor des Theaters. Das HAU steht allerdings ebenso für Tradition: Sowie das Hebbel-Theater für internationale Gastspiele bekannt war, soll auch das Hebbel am Ufer eine Spielstätte für Künstler aus der ganzen Welt sein. So vielfältig und verschieden wie die beteiligten Akteure, ist daher auch das Programm, welches aus Theater, Tanz, Performance, Musik und Bildender Kunst besteht.

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