Ariodante Trio: Von Wien bis Prag

Ariodante Trio  

Schloss 1
35037 Marburg

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Marburger Musikfreunde e.V., Leopold-Lucas-Str. 35a, 35037 Marburg, Deutschland

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Normalpreis

je 22,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 16,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 11,00 €

Konzert + Transfer

Normalpreis

je 27,50 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 22,00 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 16,50 €

Konzert + Menü

Normalpreis

je 55,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 49,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 44,00 €

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Veranstaltungsinfos

Katharina Schwamm – Violine
Sophia Reiß – Violoncello
Andreas Fröschl – Klavier

***TRANSFER ZUM SCHLOSS***
Für dieses Konzert wird bei Erwerb der entsprechenden Eintrittskarten-Kategorie ein Transfer vor und nach dem Konzert bereitgestellt. Die Sammeltaxen fahren pünktlich 45 Minuten vor Konzertbeginn am Firmaneiplatz ab und im Anschluss an das Konzert wieder dorthin zurück. Leider ist es nicht möglich, auf zu spät gekommene Konzertbesucher zu warten. Abfahrt ab Schloss (Bushaltestelle „Schloss“): jeweils 20 Minuten nach Konzertende.

***MENÜ IM BÜCKINGSGARTEN***
Bei Erwerb der Ticketkategorie "Konzert & Menü" erhalten Sie zusätzlich zur Konzertkarte ein Abendessen im Innenbereich des Restaurants Bückingsgarten. Von 17 bis 19 Uhr wird Ihnen dort ein Drei-Gänge-Menü serviert. Getränke sind im Preis nicht inbegriffen.

***PROGRAMM***
Joseph Haydn (1732–1809): Trio in C, Hob. XV:27
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Trio Nr. 1 c-Moll op. 1,3
Antonín Dvorák (1841–1904): Trio Nr. 4 e-Moll op. 90 „Dumky“

***KATHARINA SCHWAMM***
Katharina Schwamm, geboren 1987 in Augsburg, erhielt seit 1993 ihren ersten Violinunterricht bei ihrem Vater an der Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg, seit 2001 bei Jorge Sutil (Münchner Philharmoniker). Ab 2007 folgte das Violinstudium bei Prof. Gerhard Schulz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im September 2012 wechselte sie als Stipendiatin des Erasmus-Austauschprogramms an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zu Prof. Stephan Picard.
Ab der Spielzeit 2013/14 hatte sie für 2 Jahre einen Zeitvertrag in den 1. Violinen im Gewandhausorchester Leipzig, ab Januar 2017 spielte sie für ein halbes Jahr als 2. Konzertmeisterin im Landestheater Coburg.
Als Solistin und in verschiedenen Kammermusik-Ensembles erreichte sie wiederholt 1. Preise bei Jugend musiziert, 2005 auch auf Bundesebene.
2004–2007 war sie Mitglied im Bundesjugendorchester, 2006/2007 als erste Konzertmeisterin. 2008/09 war sie Mitglied im European Union Youth Orchestra. Konzerttourneen führten sie u. a. durch Europa, nach Asien und Amerika.
Seit der Gründung des Orchesters ist sie Konzertmeisterin des Leopold Mozart Kammerorchesters und hatte im Rahmen der Reihe Projekt Mozart Sinfonien wiederholt solistische Auftritte.
Im Oktober 2009 gründete sie mit ihrer Schwester Sophia und dem Pianisten Andreas Fröschl das Ariodante Trio. Mit diesem Ensemble war sie von 2010 bis 2012 Stipendiatin der von Yehudi Menuhin gegründeten Organisation Live Music Now und gewann im Dezember 2011 den 1. Preis beim Josef Windisch Kammermusik-Wettbewerb.

***SOPHIA REIß***
Sophia Reiß, geboren 1991 als Sophia Schwamm in Augsburg, erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 6 Jahren. 2002 bis 2008 war sie Jungstudentin an der Musikhochschule Augsburg bei Prof. Markus Wagner. 2008 bis 2012 folgte ein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Valentin Erben. Im Oktober 2012 wechselte sie an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main zu Prof. Michael Sanderling. Das dortige Studium schloss sie im Juli 2015 erfolgreich mit einem künstlerischen Diplom ab. Musikalische Anregungen bekam sie u. a. von Kristin von der Goltz, Daniel Müller-Schott, Peter Bruns, Troel Svane und Julian Steckel. Von 2006 bis 2008 war sie Mitglied im Bundesjugendorchester, wo sie sich unter namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Steven Slone ein breites Repertoire an Orchesterliteratur erspielte. Konzerttourneen führten sie durch Europa und Amerika.
Sie ist Solocellistin des Leopold Mozart Kammerorchesters und brachte mit diesem Orchester sämtliche Sinfonien von W. A. Mozart zur Aufführung. Im Rahmen der Reihe Projekt Mozart Symphonien hatte Sophia Reiß wiederholt solistische Auftritte.
Im Oktober 2009 gründete sie mit ihrer Schwester Katharina und dem Pianisten Andreas Fröschl das Ariodante Trio. Mit diesem Ensemble war sie von 2010 bis 2012 Stipendiatin der von Yehudi Menuhin gegründeten Stiftung Live Music Now. Im November 2011 gewann sie mit diesem Trio den 1. Preis beim Josef Windisch Kammermusik-Wettbewerb in Wien.
Seit 2010 ist Sophia Reiß Mitglied im Barockorchester La Banda und dort regelmäßig an der Basso-Continuo-Position zu erleben.
Von Februar 2014 bis April 2015 war Sophia Praktikantin bei der NDR Radiophilharmonie Hannover. Von September 2015 bis Juli 2017 hatte sie eine Akademiestelle im Gewandhaus Orchester Leipzig inne.
Sie spielt ein Instrument von Stephan von Baehr aus Paris von 2011.

***ANDREAS FRÖSCHL***
Andreas Fröschl ist einer der vielseitigsten jungen Pianisten seiner Generation. Neben seiner umfangreichen solistischen Konzerttätigkeit ist er ein gefragter Liedbegleiter und wurde mehrfach für seine kammermusikalischen Fähigkeiten ausgezeichnet.
So wurde er u. a. beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2014 nicht nur als bester Liedbegleiter ausgezeichnet, sondern konnte sich zusammen mit der Sopranistin Theresa Zisser auch den Preis für das beste Lied-Duo sichern. Er erhielt 2011 beim Josef-Windisch-Kammermusikwettbewerb in Wien als Pianist des Ariodante Trios einen 1. Preis, 2006 gewann er als Solist 1. Preise beim Kleinen-Schumann-Wettbewerb Zwickau und dem Carl-Schroeder-Wettbewerb Sondershausen sowie den Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft. Im selben Jahr verlieh der Rotary-Club Landshut Andreas Fröschl den Jugendkulturpreis und würdigte damit seine außergewöhnlichen musikalischen Leistungen.
Andreas Fröschl wurde 1988 in München geboren, wuchs in Landshut auf und lebt seit 2008 in Wien, wo er sein Klavierstudium bei Oleg Maisenberg und Stefan Arnold mit Auszeichnung abschloss. Bei David Lutz und Charles Spencer studierte er zusätzlich Liedbegleitung.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Bariton Georg Klimbacher. 2016 erschien unter dem Titel #talesoflove die erste gemeinsame CD der beiden Künstler bei Preiser Records und wurde mit dem Bank Austria Kulturpreis ausgezeichnet. 2013 gab Andreas Fröschl als Solist sein Debut im Wiener Musikverein, 2014 als Liedbegleiter im Wiener Konzerthaus.
Seit März 2017 unterrichtet Andreas Fröschl als Assistent Konzertfach Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ort der Veranstaltung

Landgrafenschloss Marburg
Landgraf-Philipp-Straße 1
35037 Marburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.

Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.

Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.