AËR | Schweiz | Deutschland

»The Lugano Session«  

Glacisstraße 28
01099 Dresden

Tickets from €22.00
Concessions available

Event organiser: Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse, Am Dölzschgraben 10, 01187 Dresden, Deutschland

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AËR | Schweiz | Deutschland
»The Lugano Session«
XX Jahre XALA & JAN HEINKE go together.
Die Deutschlandpremiere.


Über die Steppen und die Meere, mit den Winden und den Zeiten, fliessen, fliegen und tanzen die Musiker auf ihrem Gefährt. Ein selbstgebautes Floss (Xala), das selber geschmiedete Segel gespannt (Stahlcello), stabilisiert und angetrieben vom Marimba.
Ihre Reise durch die Improvisation endet im Bauch des holzverkleideten Auditorium Stelio Molo.
Hier haben sie ihre musikalischen Gebinde nochmals gefasst, in fünf Stücke komponiert und rein akustisch aufgenommen. Und damit unserem Alltag Weite und Ewigkeit verpasst.

Die Musiker:
ANIA LOSINGER Bodenxylophon "Xala"
JAN HEINKE Stahlcello & Stimme
MATS ESER Marimba & Percussion


ANIA LOSINGER: Mit Hacken und Spitzen ihrer Schuhe, mit zarten und energischen Stößen elegant langer Stäbe, mit Fingern, Händen und Fäusten, mit ihrem ganzen Körper bringt die zugleich Tänzerin und Musikerin ihr einzigartiges Instrument zum Klingen:
Die Xala, dieses auch optisch beeindruckende, mehrere Quadratmeter große Boden-Xylophon.

Die Xala, das ist ein nur tanzend bespielbares Instrument, eine Symbiose aus Klangerzeuger und eigener Bühne, welches die multibegabte Künstlerin Ania Losinger (vormals u.a. Sportgymnastin im Schweizer Nationalkader, später Klavierlehrerin und gefeierte Flamencotänzerin internationaler Kompanien) zusammen mit dem Schweizer Instrumentenbauer Hamper von Niederhäusern entwickelt hat und das, schon auf Grund seiner beeindruckenden Größe, den ganzen Menschen braucht und fordert.
Die Aufführungen auf der Xala sind Konzert, Tanz und Theater in einem, kann doch die Musikerin ihr Instrument nur als Tänzerin zum Spielen bringen. Und die Tänzerin kann nur als Musikerin den Klangraum erschaffen, in dem sie sich tanzend bewegt. So wird aus Bewegung Musik, aus Musik wird Beschwörung, spannende Durchdringung, sinnlicher Zauber, metaphysische Magie.


MATS ESER.
Er bewegt sich mit seiner Tätigkeit als Musiker, Komponist und Produzent in einem breiten stilistischen Spektrum, hat dabei seine unverwechselbar eigene Handschrift gefunden. Sein besonderes Interesse gilt dem Reichtum der perkussiven Klänge und der Kunst, sie musikalisch in Szene zu setzen.
Als Multi-Instrumentalist kreiert er mit Marimba, Vibraphon, Fender Rhodes, Drums, selbst entwickelten Glasinstrumenten, erlesenen Becken und asiatischen Gongs immer neue und überraschende Klang-Mixturen.
Die daraus entstehende Musik hat längst alle stilistischen Grenzen überschritten und berührt unmittelbar.

Mit Ania Losinger lebt und arbeitet er in einem Atelierhaus im Kanton Bern, Schweiz. Sie begannen ihre intensive Zusammenarbeit im Jahre 2005 und entwickeln seitdem eigene künstlerische Ideen und Konzepte, welche als Konzertperformances, Kompositionen oder Musiktheater-Inszenierungen international zur Aufführung gelangen. Es entstand ihre erste gemeinsame Komposition "The Five Elements". Schon mit diesem Debut gelang es ihnen, ein unverkennbares klangliches Universum zu schaffen, das sehr schnell Veranstalter und Publikum im In- und Ausland zu begeistern vermag.
Sie musizieren auf Festivals und geben Konzerte in der Schweiz, in Deutschland und zahlreichen europäischen Ländern.


JAN HEINKE
Der in Dresden beheimateter Instrumentenerfinder, Klang- und Stimmenzauberer, Oberton- und Kehlsänger, bleibt auf der Suche und auf seinem ganz und gar eigenen künstlerischen Weg. Sein musikalisches Hauptthema ist nach wie vor die Begegnung von und die gegenseitige Bereicherung durch verschiedene Kulturen und Genres.
Europäische Wurzeln bis zurück zum frühen Mittelalter, melodisches Material aus Romantik, Popsong, Jazz, dazu Stimmenklänge aus verschiedenen Weltgegenden, dies alles und mehr verbindet er mit der bedachtsamen Langsamkeit des von ihm entwickelten Stahlcellos. In der entstehenden Musik liegen denn tief Vertrautes und musikalisches Neuland selbstverständlich am selben Weg. Und obwohl zwischen den einzelnen Bestandteilen seiner Musik räumliche und zeitliche Welten liegen, bringt er sie in großer Stimmigkeit und harmonischer Selbstverständlichkeit zusammen.
Im November 2019 erst war er mit einem Solokonzert in der Dreikönigskirche zu erleben gewesen (in einem Doppel-Konzert mit dem Ensemble Huun-Huur-Tu) - nun bringt er seine Freunde und Musikpartner, die er bereits seit vielen jahren kennt, aus der Schweiz nach Dresden, im Gepäck eine Musik, welche sie gemeinsam in Lugano entwickelt haben.


Presse zu JAN HEINKE:

"Seit der Entwicklung des Stahlcellos und der Gründung des Stahlquartett ist heinke als vielseitiger Klangkünstler an Musikprojekten in ganz Europa beteiligt. Musikalisch läßt er sich nicht festlegen. Markenzeichen sind seine Vielseitigkeit und die markante Obertonstimme. Heinke vereint erfolgreich und sehr gekonnt Elemente von jazz, Weltmusi, klssischer, zeitgenössischer und elektronischer Musik."
Zarenews

Presse zu XALA:

"Was von Ania Losinger und Matthias Eser geboten wurde, verdient in seiner Würdigung Superlative. Allein in diese Kombination der Polyrhythmik mit den Stangen, den Füßen und dazu noch eleganter und ausdrucksstarker Choreographie versetzte die Zuschauer in größte Begeisterung und andächtige Starre zugleich. Bravo-Rufe und stehende Ovationen ..."
Kieler Nachrichten

"Die Zuschauer waren begeistert."
Aachener Woche

"Herzstück ihrer international gefeierten Auftritte ist ein mehrere Quadratmeter großes Bodenxylophon, auf dem die Ausdruckstänzerin schwebend, stampfend und sich schlängelnd ein sensationelles Schauspiel bietet. „Da gehst Du am Stock!“ meinte ein völlig verblüffter Zuschauer.
Ganz verblüffend ist zudem, wie Matthias Eser an einem beneidenswerten Schlagwerk aus Marimba, Zimbeln, Becken und Trommeln, um nur einige der Bestandteile zu nennen, virtuos mal schwebende, mal stakkatoartige Klangwelten kreiert, die den Tanz der Partnerin musikalisch illustrieren."
Schwäbische Zeitung

"Da entsteht eine schwerelose Minimal Music, Töne, die verschmelzen, so dass man nicht mehr weiß, woher sie kommen. Darauf virtuos tanzend evoziert Ania Losinger eine eigenartige, magische Musik zwischen Klang und Rhythmus. Das Ergebnis ist eine Kunst zwischen Tanzperformance und Musik. Man wird von der Klanglichkeit dieser Musik umgarnt."
Tagesanzeiger

"Der Marimba spielende Matthias Eser strahlt eine erstaunliche Gelassenheit aus während nur wenige Schritte von ihm entfernt ein fleischgewordener Vulkan ausbricht. Temperamentvolle Bewegung explodiert da tanzend, steppend, dazu mit zwei langen Stäben in den Händen, die sie rhythmisch auf das Bodenxylophon, schlägt, seine Partnerin Ania Losinger."
Südwestpresse

"Die faszinierende Musik- und Tanzperformance wurde stürmisch gefeiert."
Wolfsburger Allgemeine Zeitung

"Ania Losinger hat sich dieses Instrument, ein Bodenxylofon bauen lassen. Sie ist die einzige, die es zu spielen vermag: mit den beiden langen Stöcken, mit ihren Flamenco-Schuhen, an deren Absätzen und Spitzen sich je 30 Nägel befinden. Damit bringt sie die 24 Klangstäbe zum Klingen und die vier, in den Ecken angebrachten Gongs. Ania Losinger setzt Bewegung in Musik um: unmittelbar und direkt. So als treibe sie auf einem Floß durch die Weiten des Alls..."
Wolfsburger Nachrichten

"Einmalig! Was die Künstler in den Raum zaubern ist eine zeitlose, präzis abgestimmte Konzert-Performance."
Aargauer Zeitung

"Die zwei Musiker schafften es, den Zuschauern das Gefühl für die Zeit zu rauben. Mit ihren rhythmischen, meditativen, sich wiederholenden Klängen entzogen sie der Stunde die Minuten und beförderten die Zuhörer in einen zeitlosen Raum. Oder anders: sie füllten den Raum mit einem dauernden Moment, der beinahe greifbar wurde."
Berner Oberländer

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Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden
Germany
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In unmittelbarer Nähe zum Zwinger und der Semperoper lockt das Staatsschauspiel Dresden Theater- und Kulturbegeisterte an. Ein buntes Programm und hochwertige Inszenierungen sorgen seit Jahren für überregionale Bekanntheit.

1913 wurde der Bau des Schauspielhauses abgeschlossen und das Gebäude präsentierte sich im Stil des Neubarock und Jugendstil. Nach einigen Renovierungen, Sanierungen und Namensänderungen wurde aus dem königlichen Hoftheater schrittweise das Staatsschauspiel Dresden. Heute können die Besucher ein abwechslungsreiches Programm genießen und den hervorragenden Schauspielern, von denen der ein oder andere auch in preisgekrönten Filmen zu sehen war, bei ihrer Arbeit zusehen. Das Staatsschauspiel Dresden ist ein Garant hochwertiger Unterhaltung und versteht sich bestens darauf, perfekte Inszenierungen auf die Bühne zu bringen. So ist es nicht verwunderlich, dass allein im Jahr 2012 230.000 Besucher zu den Veranstaltungen des Theaters kamen.

Noch weiter zurück als die Geschichte des Schauspielhauses reicht die des Kleinen Hauses. Bereits im 17. Jahrhundert wurde es errichtet und diente zunächst als Festung, dann als Wohnhaus, Kneipe und sogar Kirche. Seit mehreren Jahrzehnten nun hat das Staatsschauspiel eine weitere Bühne eingerichtet und empfängt zahlreiche Gäste zu hochkarätigen Vorstellungen.