Antonín Dvorák, Stabat Mater op. 58

Nürnberger Symphoniker  

Münchener Str. 21
90478 Nürnberg

Tickets ab 26,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Philharmonischer Chor Nürnberg, Ginsterweg 7, 90480 Nürnberg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Dramatische Ereignisse begleiteten Antonín Dvořák, während er sein Stabat Mater in den Jahren 1876/77 komponierte. Nachdem das Ehepaar Dvořák im Jahr 1875 bereits ihre Tochter kurz nach deren Geburt verloren hatte, starben im August und September des Jahres 1877 auch die elfmonatige Tochter und der dreijährige Sohn. So bekam der lateinische Text über die Mutter Gottes, die am Kreuz um ihren einzigen Sohn trauert, für den Komponisten eine sehr persönliche Verbindung – auch er war nun kinderlos.


Dieses für den Chor sehr anspruchsvolle Werk wird auf besonderen Wunsch unseres Künstlerischen Leiters Gordian Teupke, nach längerer Aufführungspause, in diesem Jahr erneut unserem Publikum zu Gehör gebracht. Der Chorpart ist in klangvollem Satz geschrieben. Stimmteilungen (bis zur Achtstimmigkeit) und gelegentliche Verwendung von nur Frauen- bzw. Männerchor bringen viel Abwechslung.


Unsere vier Solisten ergänzen den Chor und das Orchester, so dass dieses Stabat Mater mit seiner opulenten Orchestrierung und gut neunzigminütiger Aufführungsdauer zu den umfangreichsten Vertonungen des Textes gehört. Während der Leitgedanke des ersten Teils des zehnstrophigen Gedichtes das Leid ist, schlägt das Hoffen auf Trost im zweiten Teil des Werks einen versöhnlichen Ton an. Das zeigt sich auch in der Komposition.

Zwar beginnt der Text mit „Stabat Mater dolorosa“ (Christi Mutter stand mit Schmerzen), allerdings beschreiben die nachfolgenden Strophen nicht mehr das Leid, sondern das Mitleid mit der Mutter Gottes. Gegen Ende erbittet der Text jedoch Erlösung durch Jesus. Dvořák arbeitete in der ersten Hälfte überwiegend mit Molltonarten und schmerzlich-dramatischen Gesten, denen er in der zweiten Durtonarten und etwas leichtere Texturen gegenüberstellt, um auch mit einem tröstenden Ton zu enden. Den Abschluss bildet eine ausgedehnte, triumphale Amen-Fuge, bevor das Werk ruhig in feierlichem und hoffnungsvollem D-Dur ausklingt.

Solisten:

Claudia Reinhard (Sopran)
Susanne Kelling (Mezzosopran)
Chulhyun Kim (Tenor)
Oliver Weidinger (Bassbariton)

Philharmonischer Chor Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

Leitung: Gordian Teupke

(Foto: M. Zirn)

Ort der Veranstaltung

Meistersingerhalle
Münchener Straße 21
90478 Nürnberg
Deutschland
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Diese Hallen bieten für jede Veranstaltung den richtigen Raum. Die Meistersingerhalle ist durch ihre vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten und die moderne Technik zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte der Stadt avanciert.

Nach dreijähriger Bauzeit wurde die Halle 1963 eröffnet. Sie ist nach der Nürnberger Tradition der Meistersinger benannt. Hier finden seit der Eröffnung Veranstaltungen aller Arten statt. Für große Konzerte, aber auch Tanzbälle, Tagungen und Kongresse kann die Meistersingerhalle genutzt werden. Über 800 Veranstaltungen und etwa 350.00 Besucher hatten die Veranstalter im Jahr 2010 zu verbuchen. Diese Mengen konnten nur durch das große Raumangebot bewältigt werden. Zwei Foyers, zwei Säle und mehrere Konferenzräume bieten genug Platz. Im großen Saal können 770 Choristen neben einer Steinmeyer-Orgel mit 6646 Pfeifen Platz nehmen. Und trotz dieser Größe besticht der Saal durch seine Schlichtheit. Kein Prunk lenkt den Zuhörer vom Geschehen ab. Die beiden Säle der Meistersingerhalle werden auch zu Aufnahmen klassischer Konzerte genutzt.

Im Herzen Nürnbergs ist die Meistersingerhalle zu einer festen Kulturinstitution geworden. Hier können Sie Konzerte der Spitzenklasse live erleben. Lassen Sie sich von international gefeierten Künstlern in fremde Welten entführen – es lohnt sich!