Anton Bruckner Messe Nr 3 in f-Moll - Evangelischer Oratorienchor der Pfalz

Bartholomäus-Weltz-Platz 5
67346 Speyer

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Event organiser: Evangelische Kirche der Pfalz, Roßmarktstraße 4, 67346 Speyer, Deutschland

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Arbeitslose, Kinder von 7 bis 15 Jahren, Schwerbehinderte und eine Begleitperson, Zivildienstleistende (Bundesfreiwilligendienst und FSJ-ler), ALG II-Empfänger, Schüler, Studenten bis 26 Jahre. Kinder bis einschließlich 6 Jahre haben freien Eintritt.
Bitte halten Sie am Einlass ihren Ermäßigungsnachweis bereit.
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Die f-moll-Messe Anton Bruckners war ein Auftragswerk für die Wiener Hofkapelle, wurde allerdings von dieser wegen „Unspielbarkeit“ nicht aufgeführt. Erst vier Jahre später, 1872, kam es mit dem Opernorchester und dem Wiener Singverein unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung. Sie wurde zum ersten großen Erfolg für Bruckner in Wien. In den folgenden Jahren arbeitete Bruckner die Messe noch viermal um, bis er endlich zufrieden war. Wunderbar zarte Melodien wechseln sich mit gewaltigen Klang-Eruptionen ab und halten die Zuhörer in Atem: die f-Moll-Messe entwickelte sich zu einem der meistaufeführten Chorwerke der Romantik.
Unter der Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald hat sich der Evangelische Oratorienchor der Pfalz die Aufgabe gestellt „mit etwa 100 kirchenmusikalisch engagierten Sängerinnen und Sängern die großen oratorischen Werke in beispielhafter Weise zur Aufführung zu bringen“. Es musizieren Karola Pavone (Sopran), Nora Steuerwald (Alt). Siyabonga Maqungo (Tenor), Magnus Piontek (Bass) sowie Mitglieder der Deutschen Radiophilharmonie (Saarbrücken-Kaiserslautern).

Location

Gedächtniskirche
Bartholomäus-Weltz-Platz 5
67346 Speyer
Germany
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In den Jahren 1893 bis 1904 wurde die Gedächtniskirche der Protestation in Speyer erbaut. Sie erinnert an den 19. April 1529, als Fürsten und weitere Bevollmächtigte als Vertreter der protestantischen Minderheit gegen die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther demonstrierten sowie die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens forderten. Diese Aktion gilt als der Ursprung des Begriffs „Protestantismus“.

Nachdem die Beziehung zwischen Protestanten und Katholiken nach dem Ersten Vatikanischen Konzil angespannt war und der Dom erneuert wurde, wurde die Gedächtniskirche als Reaktion auf diese Ereignisse erbaut. Dabei war es wichtig, dem Dom architektonisch mindestens ebenbürtig zu sein. So wurde dem romanischen Stil nun eine neugotische Kirche gegenübergestellt und mit 100 m der höchste Kirchenturm der Pfalz errichtet.

Die Gedächtniskirche liegt nahe dem Zentrum und kann bequem vom Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mehrere Busse fahren von dort bis zum Postplatz, von wo Sie die Linie 563 eine Station weiter zur Haltestelle „Gedächtniskirche“ bis vor die Haustür bringt.