Akkordeonale 2017

Internationales Akkordeon Festival  

Frauenstr. 110 89073 Ulm

Tickets ab 25,00 €

Veranstalter: NPG-Event, Frauenstraße 77, 89073 Ulm, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Was ist schöner, als ein Akkordeon? Fünf Akkordeons - und zwar auf der Akkordeonale!
Schon längst hat dieses viel geliebte und oft verkannte Instrument aus seiner verstaubten und etwas spießigen Nische herausgefunden und zeigt seine Popularität und Vielseitigkeit in allen Musiksparten. Die Akkordeonale, die nach einem begeistert aufgenommenen
Konzert 2016, nun zum zweiten Mal in der Ulmer Pauluskirche gastiert, mischt hier kräftig mit!
Geballte Vielfalt bayerischer Grooves von Stefan Straubinger auf dem Bandoneon, treffen auf Esprit und Temperament im Jazzgewand aus La France, meisterhaft gespielt von Laurent Derache.
Alte russische Volksweisen und russische Klassik mit junger Seele, verkörpert von der noch am Anfang ihrer Karriere stehenden Virtuosin Alevtina Nikitina, auf dem Bajan, begegnen durch Rinah Rakotovao, nicht nur den melodiösen Rhythmen Madagaskars, sondern auch dem musikalischen Herzschlag, der vor der Ostküste Afrikas, im Indischen Ozean, liegenden Insel.
Von viel weiter nördlich, nämlich aus Schottland, stammt das Duo Twelfth Day.
Die beiden Musikerinnen, Catriona Price und Esther Swift (Harfe, Geige und Gesang) sind mit ihrem innovativen und atmosphärischen Folk, sozusagen die instrumentalen „Fremdgängerinnen“. Und „last but not least“ - mit niederländischer Klangästhetik, wird das Ganze zusammengewebt von Servais Haanen, auf dem diatonischen Akkordeon.
Er denkt sich alle „Zutaten“ des Konzertabends aus, komponiert und arrangiert die Ensemblestücke des Repertoires und führt mit seiner sympathisch-charmanten, witzigen und sehr kompetenten Moderation durch das Programm. Außerdem ist er Gründer, Schöpfer und Anstifter, der inzwischen schon 9. Akkordeonale.
Und so entfaltet sich auch in diesem Jahr der besondere Charme des Akkordeons, im prallen musikalischen Reichtum von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, klassisch und jazzig. Im Mittelpunkt der Akkordeonale steht die Begegnung zwischen den Musiker/innen im lebendigen Wechsel von Soli und Ensemblestücken.
Das ist eine Herausforderung, denn so verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musiker/innen. Die einzige wirklich gemeinsame Sprache ist die Musik.

So entsteht ein sehr lebendiger Austausch auf der Bühne. Improvisationstalent, Spontaneität und die Lust am gemeinsamen Konzert, lassen die Musiker/innen wie von selbst zu einer Einheit werden. Im Zusammenspiel verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten und etwas Neues entsteht. Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!

„Klingender Hexenritt. Beifallsstürme für die internationalen Spitzenmusiker (…)
Die Akkordeonale gastierte erstmals in Ulm und verzauberte 400 Besucher in der Pauluskirche.“ (Südwestpresse).

Videos

Ort der Veranstaltung

Pauluskirche
Frauenstr. 110
89073 Ulm
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Die Pauluskirche wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Architekten Theodor Fischer erbaut. Pläne für eine Garnisonskirche wurden schon 1864 vorgelegt, doch erst 1908 wurde der Grundstein gelegt. Neben ihrer Funktion als evangelische Gemeindekirche dient Kirche immer noch als Arbeitsstätte von Militärgeistlichen, egal ob für Gottesdienste oder Seelsorge.

Konzerte gehören zur Pauluskirche wie Hostien und Wein zum Abendmahl, denn aufgrund ihrer guten Akustik gilt sie als die wichtigste Konzertkirche im weiten Umkreis. Die dazugehörige Orgel zählt zu den wenigen noch erhaltenen großen spätromantischen Instrumenten in Süddeutschland. Jährlich findet dort außerdem in der Nachweihnachtszeit die sogenannte Vesperkirche Ulm statt. Dies ist ein besonderes soziales Projekt, bei dem für Arme und Bedürftige warmes Essen, Vesperpakete, medizinische Behandlung oder Seelsorgegespräche angeboten werden.

Die Pauluskirche liegt wenige Gehminuten vom Bahnhof Ulm Ost entfernt und fällt sofort durch den markanten granatförmigen Doppelturm auf. Es ist eines der ersten deutschen Sakralgebäude aus Beton und nimmt einzelne Elemente aus dem Jugendstil und der Romantik auf.