Abschlußkonzert: Joseph Haydns "Die Schöpfung"

Schustergasse 14
94032 Passau

Tickets from €20.90
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Event organiser: Festspiele Europäische Wochen Passau e.V., Nibelungenplatz 5, 94032 Passau, Deutschland

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„Nie war ich so fromm als bei der Komposition der „Schöpfung“. Täglich fiel ich auf die Knie und bat Gott, daß er mich stärke für mein Werk.“ Joseph Haydn



Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach
L’Orfeo Barockorchester Linz
Johanna Winkel | Sopran
Werner Güra | Tenor
Krešimir Stražanac | Bassbariton
Martin Steidler | Leitung

Von den Salzburger Festspielen bis zum Festspielhaus Baden-Baden, von Paris über London bis nach New York: Das Solistenensemble dieses Abends steht auf den wichtigsten Bühnen dieser Welt und spielt mit den ersten Orchestern und Musikern zusammen. Gemeinsam mit dem L’Orfeo Barockorchester aus Linz und dem Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach zelebrieren sie Haydns oratorische Schöpfungsfeier – und bringen das große Thema unserer Tage auf das Tapet: die "Schöpfung" bewahren ...

Das Konzert ist eine historische Rekonstruktion mit Originalklangensemble, Hammerflügel-Rezitativen und einer Chor- und Orchesteraufstellung, die sich von der historisch belegten Aufstellung am 27. März 1808 in der Aula der Alten Universität in Wien inspirieren lässt – Haydns letztem öffentlichen Auftritt.

Foto: wali.pix

Location

St. Michael
Schustergasse 14
94032 Passau
Germany
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Unmittelbar neben dem Ufer der Inn erhebt sich die Kirche St. Michael mit ihren beiden Türmen. Die ehemalige Jesuitenkirche ist heute neugierigen Besuchern zugänglich, dient zugleich als Studienkirche des Gymnasiums Leopoldinum, eine der ältesten Schulen Deutschlands, und auch als Nebenkirche der Dompfarrei.

Anstelle der ursprünglichen, bei einem Brand zerstörten Kirche wurde1677 das heutige Gotteshaus errichtet. Als klar gegliederte Anlage erhebt sie sich seitdem mit ihren zwei symmetrischen Türmen über Passau. In ihrem Inneren, das weitestgehend schlicht gehalten ist, fallen die opulenten Stuckaturen als fast einziger Schmuck besonders ins Auge. Der weiß getünchte und einfache Kirchenraum lenkt die Aufmerksamkeit so zudem auf die prächtigeren Ausstattungsstücke, die sich in dunklen Farben gut abheben.

Insgesamt sechs Seitenaltäre finden sich in St. Michael, allesamt aus dem Jahr 1678. Die Kanzel wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erschaffen und ist mit ihrem schwarzen Holz und den goldenen Verzierungen ein wahrer Blickfang. Noch prachtvoller erscheint der Hochaltar, der fast die gesamte Chorwand einnimmt und von Engelsfiguren geziert wird. Unter der Studienkirche wurde ein Gewölbe gefunden, das womöglich eine frühzeitliche Gruft sein könnte.