Abschlusskonzert

NDR Elbphilharmonie Orchester  

Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Tickets ab 17,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V., Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Andreas Brantelid Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester
Andris Poga Leitung

NIELS WILHELM GADE:Konzertouvertüre „Nachklänge von Ossian“ op. 1
PETER TSCHAIKOWSKY: Rococovariationen op. 33
CARL NIELSEN: Symphonie Nr. 4 „Das Unauslöschliche“

Sehr dänisch wird der Abschluss des Usedomer Musikfestivals: An den alten schottischen Barden Ossian erinnerte der junge Däne Gade mit seinem ersten Werk – und wurde auf einen Schlag berühmt damit. Der Cellist Andreas Brantelid gehört heute zu den Stars der dänischen Musik weltweit. Und die vierte Symphonie ist gewiss das bekannteste Werk von Nielsen: Musik wie das Leben – unauslöschlich!

Ort der Veranstaltung

Historisch-Technisches Museum
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.

In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!