Abschlusskonzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

J.Lee,M.Murvai,M.Szücs,E.Rovner,T.Reman,M.Baier,R.Baborák  

Platz der deutschen Einheit 1
20457 Hamburg

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikförderung classic e.V., Eppendorfer Weg 58, 20259 Hamburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Jiyoon Lee, Violine
Marta Murvai, Violine
Máté Szücs, Viola
Emil Rovner, Violoncello
Tibor Reman, Klarinette
Mathias Baier, Fagott
Radek Baborák, Horn
Frithjof-Martin Grabner, Kontrabass

Programm

Edvard Grieg (1883-1907)
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello g-Moll op. 27

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Arie "Cor ritroso" aus der Oper "La fida ninfa" für Bass und Violoncello RV 714

M. Weinberg (1919-1996)
Presto aus der Sonate Nr. 3 für Violoncello solo op. 106

Frank Raschke (1964)
"Schubertiaden Feeling" für Violine, Viola, Klarinette, Fagott und Kontrabass
Auftragswerk und Uraufführung 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Franz Schubert (1797-1828)
Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher F-Dur, D 803

Edvard Grieg komponierte nur ein vollständiges reifes Streichquartett: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello g-Moll op. 27. Für ihn war es eine Herausforderung, da er eher daran gewöhnt war, in kleineren Formen wie seinen berühmten Kunstliedern und romantischen Klavierminiaturen zu schreiben. Dennoch ist es eines der originellsten und einflussreichsten Streichquartette des ausgehenden 19. Jahrhunderts, etwa zeitgleich mit den ersten bedeutenden Quartetten von Tschaikowsky, Brahms, Borodin und Dvořák.

Emil Rovner ist zurzeit wahrscheinlich der einzige Künstler, der parallel zu seiner internationalen Konzerttätigkeit als Cellist auch eine Laufbahn als Sänger und Dirigent verfolgt. Mit der Arie "Cor ritroso" aus der Oper "La fida ninfa" für Bass und Violoncello RV 714 von Antonio Vivaldi präsentiert er diese einzigartige Darbietungsform von Gesang und Cellospiel.
Mieczysław Weinbergs Sonaten wie die für Violoncello solo entstanden in seiner späteren Schaffensphase ab 1960 und gehören bereits zu den eher herberen konzentrierteren Kompositionen im gereiften Stil.
Die folgende Uraufführung "Schubertiaden Feeling" für Violine, Viola, Klarinette, Fagott und Kontrabass von Frank Raschke ist ein Auftragswerk zum 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018.

Bereits beim Komponieren wusste Franz Schubert, dass sein Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher F-Dur, D 803 die Grenzen der Kammermusik sprengen würde. In vielen Zügen erklingt es fast schon wie eine Sinfonie. Dabei erweiterte Schubert die Septett-Besetzung mit einer zweiten Violine, um eine größere Klangfülle zu erreichen, wobei der konzertante Zug im Part der ersten Geige erhalten blieb.
Das Oktett ist Schuberts längstes kammermusikalisches Werk. Dies erklärt sich aus der Form des Wiener Divertimento, die er hier unter sinfonischen Vorzeichen noch einmal aufleben ließ. Insgesamt ist der Klang insofern typisch für Franz Schubert in dem die Bläser und Streicher wunderbar zusammenfinden und verschmelzen.

Ort der Veranstaltung

Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Sie ist das Flaggschiff der deutschen Kulturlandschaft, ein architektonischer Prachtbau, ein einzigartiger Veranstaltungsort: die Elbphilharmonie in Hamburg. Hinter der beeindruckenden Glasfassade sind Konzertsäle, Appartements und Hotel zu einem Gesamtkunstwerk der Extraklasse vereint.

Gut Ding will Weile haben. Nach einem ersten Entwurf Mitte der 1960er-Jahre, dem Baubeginn im neuen Jahrtausend und mehreren Baustopps wurde die Philharmonie 2017 endlich feierlich eröffnet. Seitdem lockt sie Künstler und Kulturbegeisterte aus allen Ecken der Welt an die westliche Spitze der Hafencity. Herzstück des Gebäudes ist der Große Saal, der 2.100 Gästen Platz bietet. Hier wird dem Publikum beste musikalische Unterhaltung in hervorragender Akustik geboten. Auch der Kleine Saal und das Kaistudio 1 laden zu unvergesslichen Konzerten ein. Natürlich darf in einem Bau wie diesem das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Die hauseigene Gastronomie begeistert ihre Gäste mit kulinarischen Leckerbissen. Die zentrale Plattform, die Plaza, ist nicht nur beliebter Treffpunkt, sondern auch Tor zur Außenwelt: Auf 37 Metern Höhe bietet der Außenrundgang einen spektakulären Blick über die Stadt. Ein Hotel im Ostteil und Appartements im Westteil runden das Konzept ab.

Wer nach Hamburg kommt, muss der Elbphilharmonie einfach einen Besuch abstatten. Hier kommt jeder ins Staunen – überzeugen Sie sich selbst!

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