71. Traditionelles Weihnachtssingen - Konzert IV

Lübecker Knabenkantorei, Marienorganist Johannes Unger, Marienkantor Karl Hänsel  

Mühlendamm 2-6
23552 Lübeck

Tickets from €17.50
Concessions available

Event organiser: Lübecker Knabenkantorei an St. Marien, Königstraße 5, 23552 Lübeck, Deutschland

Select quantity

1. Kategorie

Normalpreis

per €17.50

ermäßigt

per €12.00

Total €0.00
Prices incl. VAT plus postal and service charges

Information on concessions

Ermäßigter Preis gilt nur für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose und Hartz IV-Empänger. Rollstuhlfahrer und eine Begleitperson erhalten jeweils den ermäßigten Preis und werden gebeten, sich rechtzeitig im Büro der Knabenkantorei anzumelden (telefonisch unter 0451-7 60 80 oder per Mail an kontakt@knabenkantorei.de).
print@home after payment
Mail

Event info

Das Traditionelle Weihnachtssingen ist zugleich die Geburtstagsfeier der Knabenkantorei, denn mit dem ersten Konzert der Lübecker Kantorei am 21. Dezember 1948 wurde der Chor offiziell aus der Taufe gehoben.

Das Weihnachtssingen hat sich in diesen über siebzig Jahren einen ganz besonderen Charakter bewahrt: Im nur mit Kerzen erleuchteten altehrwürdigen Kirchenraum schaffen die vorweihnachtlichen Klänge eine einzigartige Atmosphäre der Ruhe und Besinnlichkeit ebenso wie der Vorfreude auf das nahende Fest.

Die Knaben und Männer der Lübecker Knabenkantorei singen dabei von verschiedenen Positionen im Kirchenraum aus, was den Zuhörern immer wieder neue klangliche Eindrücke bietet. Einige der Knaben treten als Solisten oder in Sologruppen hervor und Orgelimprovisationen verbinden die altbekannten und neu entdeckten Advents- und Weihnachtslieder zu einem einmaligen Gesamterlebnis.

Location

Lübecker Dom
Mühlendamm 2-6
23552 Lübeck
Germany
Plan route

Der Lübecker Dom zählt zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt und ist eng verknüpft mit der Geschichte Heinrichs des Löwen. Er spielte nicht nur als Förderer der Stadt Lübeck eine große Rolle, sondern war auch als Stifter der Kathedrale für deren Grundsteinlegung verantwortlich. Heute ist sie unentbehrlich für das geistliche und kulturelle Leben der Stadt und ihrer Bürger.

Im Jahr 1163 wurde auf dem Platz des heutigen Domes eine Holzkirche geweiht, nur ein paar Jahre später legte Heinrich der Löwe den Grundstein des romanischen Domes. Die Backsteinkirche wurde nach und nach zur Hallenkirche umgebaut und erweitert. Unterschiede zwischen den Baustilen sind auch für Laien eindrucksvoll zu erkennen. Nachdem das Gotteshaus bis auf kleinere Beschädigungen durch Wind und Wetter die Jahrhunderte gut überstand, wurde ihm der Bombenhagel in der Nacht zum Palmsonntag 1942zum Verhängnis. Einstürzende Gewölbe begruben Teile des Domes unter sich und eine Feuerbrunst zerstörte das, was bis dahin verschont blieb.

Der Wiederaufbau dauerte einige Zeit, doch seit 1970 befindet sich der Dom zu Lübeck in seinem jetzigen Zustand. Wie durch ein Wunder wurden viele der Kunstschätze, die hier untergebracht waren, durch den Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen: So kann man auch jetzt noch das 17 Meter hohe Triumphkreuz, die Renaissance-Kanzel und die mittelalterlichen Altäre bewundern.