68| Die Analogie - Das Herz des Denkens

Douglas R. Hofstadter  

Papendiek 14 Deutschland-37073 Göttingen

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Veranstalter: Göttinger Literaturherbst GmbH, Hospitalstraße 12, 37073 Göttingen, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind:
- Schüler und Studenten
- Jugendliche unter 18 Jahren
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- Zivil- oder Wehrdienstleistende
- Arbeitslose
- Schwerbehinderte ab 50%

die Ermäßigungsberechtigung wird am Einlass kontrolliert.
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Veranstaltungsinfos

Sein ganzes Leben hat Douglas Hofstadter, Autor des weltbekannten Buches Gödel, Escher, Bach: ein Endloses Geflochtenes Band einen Fuß in den Wissenschaften und einen in den Künsten gehabt. Er hat grundlegende Fragen in Mathematik, Physik und Kognitionswissenschaft bearbeitet, zahlreiche Stücke für Klavier komponiert und Gedichte und Romane übersetzt. So sind in Gödel, Escher, Bach, das sich der Natur von Denken und Bewusstsein widmet, Form und Inhalt einzigartig in Dialogen verwoben, die die Form von Kanons und Fugen von Bach nachahmen. Sein jüngstes Buch Die Analogie - Das Herz des Denkens (Klett-Cotta 2014, mit Emmanuel Sander) zeigt die erstaunliche Rolle von Analogien im menschlichen Denken.

Um Analogien als Kern von Intelligenz und Wahrnehmung sowie das Lebenswerk des Pulitzerpreisträgers und außergewöhnlichen Wissenschaftlers geht es in der Diskussion mit Theo Geisel (MPI für Dynamik und Selbstorganisation).

Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache statt.

Foto: Claude Reyraud

Ort der Veranstaltung

Paulinerkirche
Papendiek 14
37073 Göttingen
Deutschland
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Wo einst gebetet und gepredigt wurde, finden heute Vorträge und Ausstellungen statt. Die Paulinerkirche in Göttingen zählt mit Sicherheit zu einer der interessantesten Kirchen Deutschlands. Welches Gotteshaus kann schließlich von sich behaupten schon so viele verschiedene Nutzungskonzepte erlebt zu haben?

Ursprünglich gehörte die Paulinerkirche in Göttingen zu einem Dominikanerkloster. Neben Gottesdiensten wurde hier im so genannten Paedagogium auch Schulunterricht abgehalten. Lehre und Bildung hatten in der Paulinerkirche immer schon eine wichtige Bedeutung – vor allem als im Jahr 1733 der Kurfürst Georg August von Braunschweig und Lüneburg beschloss, in Göttingen eine Landesuniversität zu gründen und die Paulinerkirche als Universitätskirche zu nutzen. Im 18. Und 19. Jahrhundert zogen in das Gotteshaus tausende Bücher und Studenten ein – die Kirche wurde zur Bibliothek umfunktioniert. Ein begeisterter Nutzer war der deutsche Dichter Heinrich Heine, der in seinem Reisebericht über das Harz auch die Göttinger Bibliothek erwähnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Paulinerkirche stark beschädigt, aber schon bald wurde sie wieder für universitäre Zwecke genutzt. In den 2000er Jahren wurde die Paulinerkirche umfassend saniert, sodass sie heute in modernem aber gleichzeitig historischem Glanz erstrahlt. Heute sitzen Sie bei Vorträgen oder Ausstellungen inmitten des historisch nachgeahmten Bibliothekssaals – eine wirklich einzigartige Atmosphäre!

Der Historische Bibliothekssaal ermöglicht Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen in unvergesslichem Ambiente. Kommen Sie in die Paulinerkirche und überzeugen Sie sich selbst von dieser einzigartigen Atmosphäre und erleben Sie einen interessanten und anregenden Abend. Dank der zentralen Lage inmitten von Göttingens Innenstadt in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof erreichen Sie die Paulinerkirche bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Autofahrer parken am besten im Parkhaus „Groner Tor“ – von dort aus sind es gerade einmal 300 Meter bis zur Kirche.