6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - die Morde der NSU

mit Regisseur  

Theresienstr. 7 Deu-90403 Nürnberg

Veranstalter: Mobiles Kino e.V., Muggenhofer Str. 141, 1. Stock, 90429 Nürnberg, Deutschland

Tickets

Tickets nur bei den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

Veranstaltungsinfos

Deutschland 2017, 76 Min, FSK: ungeprüft, Regie: Sobo Swobodnik

Dokumentation

Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) hat in genau 6 Jahren, 7 Monaten und 16 Tagen zehn grausame Morde an Migranten und einer Polizistin verübt. Lange schien es als sei die Polizei auf dem rechten Auge blind und die Opfer wurden zu Unrecht mit Menschenhandel, Drogen und anderen Verbrechen in Verbindung gebracht. Der Filmemacher Sobo Swobodnik, der zur Filmvorführung zu Gast sein wird, gibt den Opfern ein Gesicht, den Hinterbliebenen Raum um Abschied zu nehmen und allen ein Stück trauriger deutscher Geschichte in einer bewegenden Dokumentation.

Ort der Veranstaltung

Krafft`scher Hof
Theresienstraße 7
90403 Nürnberg
Deutschland
Route planen

Der Krafft’sche Hof liegt versteckt an der Theresienstraße 7 in Nürnberg. Er wird auch Welserhof genannt und ist einer der schönsten und eindrucksvollsten Innenhöfe der Stadt. Heute sind um ihn herum städtische Ämter angesiedelt, außerdem finden gelegentlich Freiluftaufführungen in diesem tollen Ambiente statt.

Erbaut wurde der malerische Innenhof Anfang des 16. Jahrhunderts nachdem Jacob Welser, auf den der Name des Innenhofes zurückgeht, die umliegenden Gebäude erwarb. Beim Wiederaufbau des im Krieg teilweise zerstörten Hofes wurde die östliche Seite als eindrucksvolle Glasfassade errichtet, die einen modernen Gegensatz zur historischen Umgebung darstellt. Als Krafft’scher Hof wird der Innenhof nach dem letzten privaten Besitzer genannt.

Besondere Blickfänge sind überall im Hof verteilt: Galerien und feingliedrige, luftige Brüstungen sind über eine filigrane, offene Wendeltreppe erreichbar und gesäumt von weiten, dünnen Säulen. Auch der kleine barocke Mauritiusbrunnen mit der Bronzefigur des Heiligen Mauritius und das ornamentale Renaissancechörlein von 1550 ziehen die Blicke auf sich.