6. AbteiKirchenKonzert: Veni Domine!

Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg; Leitung: Judith Kunz  

Kirchplatz
67697 Otterberg

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Event organiser: Stadt Otterberg, Hauptstraße 27, 67697 Otterberg, Deutschland

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Rollstuhlfahrer/Schwerbehinderte mit Vermerk "B" zahlen den Normalpreis und die Begleitperson ist frei (ohne eigenes Ticket).

Ermäßigung gilt für Schüler und Studenten.

Freikarte für Kinder bis einschl. 16 Jahren in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen.
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Event info

„Veni Domine et noli tardare – Komm, Herr, und zögere nicht!“ ist einer der vielen alten und faszinierenden Texte, die uns in der Advents- und Weihnachtszeit seit Generationen begleiten und von Komponisten aus allen Jahrhunderten vertont wurden. Tradition und Moderne, das verbindet auch die Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg in diesem Konzert miteinander. Mit traditionellen und neuen Vertonungen von Advents- und Weihnachtsliteratur führen die jungen Sängerinnen den Zuhörer mit Werken von der Gregorianik bis zur Gegenwart durch die Zeit des Advents, der Zeit des Warten und Sehnens hin auf Weihnachten.
Ein Höhepunkt des Konzertes ist das Werk von Benjamin Britten „A ceremony of carols“, das in der Weihnachtszeit als ein Klassiker für Mädchen- und Frauenchöre gilt.

Die Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg wurde im Jahr 1971 gegründet und zählt damit zu den ältesten Mädchenchören an deutschen Kathedralkirchen.
Die vornehmste Aufgabe der Mädchenkantorei ist die Gestaltung der Liturgie am Dom. Darüber hinaus ist der Chor auch bei Konzerten in- und außerhalb Limburgs und bei Konzertreisen im In- und Ausland zu erleben.

Zum Profil des Chores Doms gehört das Erarbeiten anspruchsvoller Chorliteratur mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Chormusik. Beim Deutschen Chorwettbewerb Freiburg 2018 hat der Chor mit gutem Erfolg teilgenommen

Judith Kunz ist seit 2010 als Domchordirektorin in Limburg tätig und leitet die Mädchenkantorei und den Domchor.

Location

Abteikirche Otterberg
Kirchplatz / Hauptstr. 62
67697 Otterberg
Germany
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Abgeschieden im Otterbacher Tal liegt der zweitgrößte Sakralbau und die größte Klosterkirche der Pfalz: Die Abteikirche Otterberg besticht durch ihre ornamentale Strenge und klaren Linien und ist eines der besterhaltenen Sakralgebäude ihrer Zeit.

1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.

Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.