54 Klaviersommer "Die Entdeckerin"

Ana-Marija Markovina  

Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall

Tickets ab 26,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Hohenlohe, Allee 17, 74653 Künzelsau, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Werke von Liszt, Beethoven, Urspruch, Heucke

Die international agierende Pianistin liebt das Forschen, das Entdecken und das Nachdenken über Musik. Ein Hauptakzent ihrer Arbeit besteht in der Auslotung der Psychologie der Komponisten und in der Erforschung der Seele ihrer Werke. Ihre Einspielung aller solistischen Klavierwerke Carl Philipp Emanuel Bachs gilt als diskografischer Meilenstein und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Letztes Jahr hat sie die Gesamtaufnahme der Klaviermusik des Liszt-Schülers Anton Urspruch (1850-1907) veröffentlicht. Nie gehört? Dann sollten Sie diese hochromantische, virtuos und raffiniert gesetzte Musik schnell entdecken. Hier bieten Ihnen seine Variationen op. 10 Gelegenheit. Außerdem erwartet Sie eine Welturaufführung der Klaviersonate op. 86 von Stefan Heucke, „ein zeitgenössischer Komponist, der richtig schöne, kluge, gut hörbare Musik schreibt“, sagt die Pianistin. Dieser Meinung ist auch der ehemalige Bundestagspräsident Nobert Lammert, der sich für seine Verabschiedung ein Stück von Heucke gewünscht hatte, das Markovina letztes Jahr im Bundestag uraufführte. Beenden wird sie ihr Rezital mit Beethovens Sonate f-Moll op. 57 „Appassionata“.

Ort der Veranstaltung

Kunsthalle Würth
Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall
Deutschland
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Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall wäre es allein schon wert, als Kunstwerk angesehen zu werden. Auch in den Räumen des Museums sind eine ganze Reihe wertvoller, wechselnder Exponate zu bestaunen, die allesamt einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen des Landes angehören.

Reinhold Würth, Geschäftsführer des weltweit größten Befestigungs- und Montagetechnikbetriebs Würth, begründete 2001 die Kunsthalle Würth als eines von über zehn Museen in den Niederlassungsstädten der Firma. Seitdem zeigte sie schon bedeutende Werkschauen Max Liebermanns, Edvard Munchs oder Niki de Saint Phalles. Gezeigt werden wechselnde Ausstellungen, die sich aus der 16.000 Werke umfassenden, privaten Sammlung des Kunstmäzens speisen und zwischen den einzelnen Kunsthallen ausgetauscht werden. Dabei beschränkt sich die Schau nicht nur auf Malerei, es sind auch Skulpturen und Plastiken vertreten.

Die Kunsthalle selbst ist dabei ihrem Inneren keineswegs unterlegen: Inmitten der Altstadt wurde sie auf dem Gelände der ehemaligen Haller Löwenbräu errichtet und strahlt so einmaligen industriellen Charme aus. Der imposante Bau aus Stahlbeton ist mit Muschelkalk verkleidet, der durch seine besondere Bruchtechnik markante Effekte erzielt. Der moderne Bau fügt sich so angenehm in das Gesamtbild der mittelalterlichen Stadt ein und bietet jede Menge erlebbare Kultur.