52 Der Noten Meister – Luthers Lieblingskomponist

Ensemble Weser-Renaissance Bremen Leitung: Manfred Cordes  

Marktplatz Deu-74613 Öhringen

Tickets ab 25,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Hohenlohe, Allee 17, 74653 Künzelsau, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Franz Vitzthum & Alex Potter, Superius / Terry Wey & Bernd Oliver Fröhlich, Tenor altus / Jan van Elsacker & David Munderloh, Tenor / Kees Jan de Koning & Ulfried Staber, Bass

Für dieses Programm kommt das Who-is-who der internationalen Szene für Vokalmusik des 16. und 17. Jh. zusammen, insbesondere im franko-flämischen Stil. Im Zentrum steht der Komponist Josquin Desprez, den Martin Luther sehr verehrte und über den er gesagt hat: „Josquin ist der Noten Meister“. Luthers Leidenschaft war die Musik, viele Zitate und Quellen bezeugen seine Hochachtung vor ihr. Josquins Parodiemesse Malheur me bat steht bei diesem Konzert im Mittelpunkt. Bezogen auf das gleichnamige Chanson von Johannes Ockeghem verarbeitet er dies zu einem hochkomplexen Werk der Vokalpolyphonie, das sich aus der Vierstimmigkeit mit verdichteter Kanontechnik bis zur Sechsstimmigkeit erweitert. Ergänzt wird das Meisterwerk durch Motetten des Komponisten. Dieser Abend verspricht erneut ein klangprächtiges Erlebnis in der Öhringer Stiftskirche.

Ort der Veranstaltung

Schloss Öhringen
Marktplatz 15
74613 Öhringen
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Das Renaissance-Schloss Öhringen umschließt mit seiner rechteckigen Form den malerischen Schlosshof. Dessen Bild wird geprägt vom Langen Bau, dem ältesten Teil des Schlosses, sowie dem Marstallgebäude.

Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das ehemalige hohenlohische Schloss als Witwensitz Magdalena von Hohenlohes errichtet. Nach deren Tod und langjährigem Leerstand wurde der Marstall angebaut und das Schloss wieder als Wohnsitz genutzt. Nach und nach wurden immer weitere Gebäude ergänzt, um den Ansprüchen der jeweiligen Schlossherren zu genügen.

Vom Schlosshof aus kann man den Wendeltreppenturm sehen, der in den 120 Meter langen Gewölbekeller führt. Dieser wird heute vom fürstlichen Weingut Verrenberg genutzt und beherbergt rund eine halbe Million Liter besten Wein. Zum Remisenbau mit seiner Rokoko-Bibliothek führt eine stattliche Freitreppe, die 1775 im Schlosshof erbaut wurde.