50 Klaviersommer "Suche nach der letzten Wahrheit"

Eduard Stan, Klavier  

Lange Straße 35 74523 Schwäbisch Hall

Tickets ab 22,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Hohenlohe, Allee 17, 74653 Künzelsau, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Zum 100. Geburtstag von Dinu Lipatti

Werke von Lipatti, Brahms, Chopin, Enescu

Die FAZ bezeichnet den in Kronstadt geborenen Eduard Stan als „Pianisten mit eminentem Klangfarbensinn“, der sich v.a. mit Leben und Wirken des rumänischen Pianisten Dinu Lipatti auseinandersetzt. Diesen wiederum hat Kritikerpapst Joachim Kaiser als „früh abberufenen Engel“ bezeichnet. Lipatti muss seinem Umfeld wie die Lichtgestalt einer anderen Welt erschienen sein. Denn bereits mit Mitte Zwanzig gehörte er zu den führenden Pianisten seiner Zeit. Sein Ziehvater und Taufpate war George Enescu. Trotz seiner zarten Gesundheit wurde er durch seine Konzerte und Aufnahmen in Europa zur Legende, u.a. als vollendeter Bach- und Mozartinterpret. Immer auf der Suche nach der letzten Wahrheit, nach dem Kern eines Werks, war er vom Respekt für ein Meisterwerk geprägt. Bereits mit 33 Jahren starb er an Leukämie. Neben Lipattis Sonatine für die linke Hand und der Nocturne fis-Moll zeigt Stan sein Können mit Enescus Klaviersuite Nr. 2 in D-Dur op. 10, mit Brahms‘ Klavierstücke op. 118 und Werken von Chopin.

Ort der Veranstaltung

Kunsthalle Würth
Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall
Deutschland
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Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall wäre es allein schon wert, als Kunstwerk angesehen zu werden. Auch in den Räumen des Museums sind eine ganze Reihe wertvoller, wechselnder Exponate zu bestaunen, die allesamt einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen des Landes angehören.

Reinhold Würth, Geschäftsführer des weltweit größten Befestigungs- und Montagetechnikbetriebs Würth, begründete 2001 die Kunsthalle Würth als eines von über zehn Museen in den Niederlassungsstädten der Firma. Seitdem zeigte sie schon bedeutende Werkschauen Max Liebermanns, Edvard Munchs oder Niki de Saint Phalles. Gezeigt werden wechselnde Ausstellungen, die sich aus der 16.000 Werke umfassenden, privaten Sammlung des Kunstmäzens speisen und zwischen den einzelnen Kunsthallen ausgetauscht werden. Dabei beschränkt sich die Schau nicht nur auf Malerei, es sind auch Skulpturen und Plastiken vertreten.

Die Kunsthalle selbst ist dabei ihrem Inneren keineswegs unterlegen: Inmitten der Altstadt wurde sie auf dem Gelände der ehemaligen Haller Löwenbräu errichtet und strahlt so einmaligen industriellen Charme aus. Der imposante Bau aus Stahlbeton ist mit Muschelkalk verkleidet, der durch seine besondere Bruchtechnik markante Effekte erzielt. Der moderne Bau fügt sich so angenehm in das Gesamtbild der mittelalterlichen Stadt ein und bietet jede Menge erlebbare Kultur.