49 Böhmische Perlen

Kammerorchester des Nationaltheaters Prag, Dana Wichterlová, Jaroslav Pelik  

Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

Tickets ab 25,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Hohenlohe, Allee 17, 74653 Künzelsau, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Dana Wichterlová – Oboe
Jaroslav Pelikán – Flöte

Werke von Dvorak, Zach, Moscheles, Händel u.a.

Antonín Dvoraks Serenade E-Dur für Streichorchester von 1875 ist eine Summe des Wohlklangs und der herrlichsten böhmischen Melodien. Alles an diesem klangseligen Werk kündet von der guten Laune des damals 34jährigen aufstrebenden Komponisten. Themen hat er in geradezu verschwenderischer Fülle über die fünf Sätze ausgestreut. In satt-samtigem Klang entfalten die Streicher eine Wärme und Innigkeit, die die Schlosskirche ausfüllen werden. Wohl kaum zu hören ist Musik von Jan Zach (geb. 1699). Von dem tschechischen Komponisten, der auf einer Durchreise in Ellwangen an der Jagst 1773 ums Leben kam und dort begraben wurde, sind nur wenige Werke veröffentlicht worden. Sein Konzert B-Dur für Flöte und Orchester ist demnach ein kammermusikalischer Schatz. In einer Bearbeitung von Solist Jaroslav Pelikán steht zudem das hörenswerte Concertino für Flöte, Oboe und Streicher von Ignaz Moscheles – Freund Beethovens und Schüler von Salieri in Wien – auf der Programmtafel.

Ort der Veranstaltung

Schloss Bad Mergentheim
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim
Deutschland
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Mitten in der Innenstadt liegt es, das Schloss Mergentheim, das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Im Schloss Bad Mergentheim ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das Deutschordens Museum untergebracht. Das Schloss wurde seit dem 13. Jahrhundert als Niederlassung des Deutschen Ordens genutzt, seine Ursprünge als Wasserburg kann man noch heute erkennen.

An der großen Schlossanlage kann man deutlich die verschiedenen Bauabschnitte sehen, sie weist auch immer noch charakteristische Elemente des Mittelalters auf. Bereits im 11. Jahrhundert wird die Burg erstmals erwähnt, 1219 schenken die Besitzer, die Familie von Hohenlohe, die Wasserburg dem Deutschen Orden. Dieser erweitert sie stetig und baut sie im 18. Jahrhundert zu einem Barockschloss um. Im mittelalterlichen Teil der Anlage rund um den Bläserturm ist heute das Deutschordensmuseum untergebracht. Hier kann man nicht nur die Architektur damaliger Meister bestaunen, sondern kostbare Exponate aus der Stadtgeschichte, illustrierte Zeichnungen Eduard Mörikes, historische Puppenstuben als Dokumente der Kulturgeschichte und die umfangreiche Altertumssammlung Freiherr von Adelsheims sehen.

Nicht nur das Schloss und das Deutschordensmuseum sind einen Besuch wert, auch der Schlosspark. Schon um 1600 wird ein Hofgarten rund um das Schloss angelegt, Ende des 18. Jahrhunderts wird er dann umgestaltet. Es entsteht ein malerischer Garten im englischen Stil mit Lusthäuschen, Orangerie und Blumenparterre.