4. Kreuzgangkonzert 2018: Concilium Musicum Wien

Concilium Musicum Wien  

Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach

Tickets ab 16,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Alpirsbacher Kreuzgangkonzerte e.V., Freudenstädter Str.6, 72275 Alpirsbach, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Leitung und Violine: Christoph Angerer

„Tanzmusik aus dem kaiserlichen Wien“ Imperiale Unterhaltung aus zwei Jahrhunderten

Christoph Angerer VIOLINE & LEITUNG
Bernhard Aichner VIOLONCELLO
Robert Pinkl FLÖTE
Milan Nikolic VIOLINE
Benedict Ziervogel KONTRABASS
Hermann Ebner HORN
László Ábrahám VIOLA
Silvia Radobersky HARFE
Karl Bichler HORN

Das Concilium musicum Wien wurde 1982 von Paul und Christoph Angerer gegründet, um Werke des 18. Jahrhundert authentisch zu musizieren. Seither erweitert sich das Repertoire kontinuierlich und das Ensemble, dessen Erscheinungsform vom Duett bis zum Orchester variiert, ist heute für sein umfangreiches musikalisches Spektrum bekannt. Das Concilium musicum Wien brachte und bringt in weltweiten Konzerten wertvolle Musik aus den Archiven zum Klingen, führt jene von zu Unrecht vergessenen Komponisten auf und rückt selten gespielte Werke wieder ins rechte Licht – ohne dabei dem Zeitgeist entsprechende künstlerische Neuschöpfungen und -interpretationen außer Acht zu lassen. Musiziert wird auf authentischen Instrumenten aus der Entstehungszeit der aufgeführten Werke, um der Intention der Komponisten nach aktuellem Wissensstand so nahe wie möglich zu kommen. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche prämierte Tonträgerproduktionen dokumentieren das vielfältige Repertoire des Concilium musicum Wien, das auch als „Ensemble in residence“ der Haydn-Gesellschaft Wien in Erscheinung tritt.

Programm:
Joseph Haydn (1732–1809) - 5 Contretänze und 1 Quadrille Hob. IX:29
Ludwig van Beethoven (1770–1827) - 4 Wiener Tänze
Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791) - 4 Kontretänze KV 267
Franz Schubert (1797–1828) - 5 Walzer op. 127
Johann Strauß / Vater (1804–1849) - Tanz-Signale Walzer op. 218
Joseph Lanner (1801–1843) - Die Schönbrunner Walzer op. 200
Johann Strauß / Vater - Salon-Polka op. 161, Gibellinen-Galopp op. 117
Johann Strauß / Sohn (1825–1899) - Aus der Heimat Polka mazur op. 347, Diplomaten-Polka op. 448, Jux-Polka op. 17, Wiener Blut op. 354

Änderungen vorbehalten

Ort der Veranstaltung

Kloster Alpirsbach
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
Deutschland
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Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.

Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.

Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.