35. Musikinstrumentenbau-Symposium: Vom Scheitholt zur Konzertzither

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Michaelstein 3 Deu-38889 Blankenburg

Tickets ab 25,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Konferenzteilnahme

3-Tages-Karte: 3.-5.11.2017

je 25,00 €

3-Tages-Karte (Studenten/Schüler): 3.-5.11.2017

je 15,00 €

Tageskarte 4.11.2017

je 15,00 €

Tageskarte 4.11.2017 (Studenten/Schüler)

je 10,00 €

Tageskarte 5.11.2017

je 15,00 €

Tageskarte 5.11.2017 (Studenten/Schüler)

je 10,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Sofern ein ermäßigter Preis angegeben ist, so wird die Ermäßigung für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Auszubildende, Bfd/FSJ-Leistende und Arbeitslose nach Vorlage des entsprechenden Ausweises gewährt.

Sie haben noch einen älteren Gutschein direkt aus Michaelstein? Dann bestellen Sie die Karten bitte direkt unter 03944 903015 und brechen die Bestellung an dieser Stelle ab! Reservix kann die Gutscheine aus Michaelstein nicht verrechnen.

Rollstuhlfahrer melden sich bitte telefonisch unter 03944 903015.
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Veranstaltungsinfos

35. Musikinstrumentenbau-Symposium
Vom Scheitholt zur Konzertzither –

Geschichte, Bauformen und Einsatz europäischer Kastenzithern

KONFERENZABLAUF – AGENDA
Donnerstag, 2. November 2017 – Thursday, November 2, 2017
16–22.00 Uhr Öffnung des Konferenzbüros – Conference office open
20.00 Uhr KLOSTERFÜHRUNG – GUIDED TOUR through the monastery

Freitag, 3. November 2017 – Friday, November 3, 2017
8–20.00 Uhr Öffnung des Konferenzbüros – Conference office open
10.00 Uhr BEGRÜSSUNG und MUSIKALISCHE ERÖFFNUNG – PRELUDE
mit Gertrud Maria Huber (Deutschland)
11.00 Uhr REFERAT – LECTURE
Josef Focht (Deutschland) – Vom Kultobjekt zum Forschungsgegenstand: Über die Erweiterung der Perspektiven auf die Zither
13.30 Uhr FÜHRUNG durch die Musikausstellung – GUIDED TOUR through the music exhibition
15.00 Uhr REFERATE – LECTURES
Joan Marie Bloderer (Österreich) – Petzmayers München — Petzmayers Wien
Katharina Pecher-Havers (Österreich) – Die „Concertfähigkeit“ der Zither: Eine „ Schmähtandlerei“?
Enrico Weller (Deutschland) – Zwischen „Massenerzeugnissen“ und Instrumenten zur „Hebung des edlen Zitherspiels“ – der Zitherbau in Markneukirchen und Umgebung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert
Klára Radnoti (Ungarn) – Die Zithern im Ungarischen Nationalmuseum im historischen Kontext
20.00 Uhr MUSIKALISCHE DEMONSTRATION – LECTURE-DEMONSTRATION
Gertrud Maria Huber (Deutschland) – Die Stimmungen im Zitherspiel – Konsolidierung vs. Vielfalt mit Stärken und Schwächen

Sonnabend, 4. November 2017 – Saturday, November 4, 2017
8–22.00 Uhr Öffnung des Konferenzbüros – Conference office open
9.30 Uhr MUSIKALISCHE DEMONSTRATION und REFERATE – LECTURE-DEMONSTRATION and LECTURES
Cornelia Mayer (Österreich) – Der „Wiener Zitherklang“: Besaitung – Stimmung - Spielweise
Jobst Fricke (Deutschland) – Klangeigenschaften der Karas-Zither und einer Konzertzither im Vergleich
Eberhard Meinel (Deutschland) – Zur Akustik der Zither
Andreas Voit (Österreich) – Patente und Entwicklungen von Johann Jobst in Graz – Ausgangspunkt für den Nachbau einer Zither
14.30 Uhr MUSIKALISCHE DEMONSTRATION und REFERATE
Brigitte Bachmann-Geiser (Schweiz) – Scheitholt, Schwyzer und Glarner Zither. Gebirgszithern aus schweizerischen Rückzugsgebieten
Wim Bosmans (Belgien) – A history of the hommel in Flanders: instruments, players and their music
Valdis Muktupavels (Lettland) – A raven sits in the oak with golden strings in hand: the amazing world of zithers in Latvia
19.30 Uhr KONZERT – CONCERT
Zither-Partie
Andreas Voit, Angelika Derkits (Österreich) – Zither-Duo
Mátyás Bolya, Fekete Borbála (Ungarn) – Zither mit Gesang
Michal Müller (Tschechien) – Zither solo

Sonntag, 5. November 2017 – Sunday, November 5, 2017
8–17.00 Uhr Öffnung des Konferenzbüros – Conference office open
9.00 Uhr MUSIKALISCHE DEMONSTRATION und REFERATE
Mátyás Bolya (Ungarn) – The folklore in operation – presentation through the example of the repertoire of a Hungarian folk instrument
Piotr Dahlig (Polen) – The Cither in Poland. An Inconspicuous but Distinct Evidence in Intercultural Context
Bo Nyberg (Schweden) – The Swedish hummel - tradition and revival over two Centuries
Michal Müller (Tschechien) – Entwicklung der Spieltechnik auf der Zither

12.00 Uhr ROUND TABLE
Situation der Zither heute

ca. 13.00 Uhr SCHLUSSWORT – CONCLUDING WORDS

– Änderungen vorbehalten – Changes possible –

Hinweis: Die Konzerte während des Symposiums sind nicht im Ticketpreis für die Konferenzteilnahme enthalten, bitte zusätzlich erwerben auf: https://kloster-michaelstein.reservix.de/

Kontakt:
Monika Lustig
Telefon: (03944) 90 30 12
monika.lustig[at]kulturstiftung-st.de

Ort der Veranstaltung

Kloster Michaelstein
Michaelstein 3
38889 Blankenburg
Deutschland
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Das Kloster Michaelstein ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik, wo Besucher ehemalige Mönchsgebäude aus der Spätromanik und Gotik bewundern können. Doch nicht nur der schlichte Kreuzgang oder das Refektorium sind Grund für einen Ausflug zum Kloster Michaelstein – viele Veranstaltungen finden hier einen Ort der Entfaltung.

Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.

Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!