339. Museumskonzert: In Memoriam

Aris Quartett  

Schloss 16
97980 Bad Mergentheim

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Event organiser: Stadtverwaltung Bad Mergentheim, Bahnhofsplatz 1, 97980 Bad Mergentheim, Deutschland

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Event info

Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

P.I. Tschaikowsky: Streichquartettsatz B-Dur
D. Schostakowitsch: Streichquartett Nr.8 c-moll op.110
Beethoven: Streichquartett F-Dur op.59/1 ‚Rasumowsky‘ Nr.1

Schostakowitschs vielleicht bekanntestes Streichquartett ist
die musikalische Verarbeitung persönlicher Begegnungen mit
Augenzeugen der Zerstörung Dresdens, die er im Zuge seiner
Recherchearbeit zum Film „Fünf Tage – Fünf Nächte”, zu dem
er die Filmmusik beitragen sollte, 1960 in nur wenigen Tagen
zu Papier brachte.
Der Antifaschist Schostakowitsch wollte den „Opfern von Faschismus
und Krieg” ein Denkmal setzen. Indem er das Werk
mit seinen Initialen D-Es-C-H durchzieht, viele seiner eigenen
Kompositionen zitiert und das Revolutionslied „Gequält von
schwerer Gefangenschaft” verarbeitet, wird es zudem zu einem
der persönlichsten Musikdokumente Schostakowitschs.

Location

Schloss Bad Mergentheim
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim
Germany
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Mitten in der Innenstadt liegt es, das Schloss Mergentheim, das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Im Schloss Bad Mergentheim ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das Deutschordens Museum untergebracht. Das Schloss wurde seit dem 13. Jahrhundert als Niederlassung des Deutschen Ordens genutzt, seine Ursprünge als Wasserburg kann man noch heute erkennen.

An der großen Schlossanlage kann man deutlich die verschiedenen Bauabschnitte sehen, sie weist auch immer noch charakteristische Elemente des Mittelalters auf. Bereits im 11. Jahrhundert wird die Burg erstmals erwähnt, 1219 schenken die Besitzer, die Familie von Hohenlohe, die Wasserburg dem Deutschen Orden. Dieser erweitert sie stetig und baut sie im 18. Jahrhundert zu einem Barockschloss um. Im mittelalterlichen Teil der Anlage rund um den Bläserturm ist heute das Deutschordensmuseum untergebracht. Hier kann man nicht nur die Architektur damaliger Meister bestaunen, sondern kostbare Exponate aus der Stadtgeschichte, illustrierte Zeichnungen Eduard Mörikes, historische Puppenstuben als Dokumente der Kulturgeschichte und die umfangreiche Altertumssammlung Freiherr von Adelsheims sehen.

Nicht nur das Schloss und das Deutschordensmuseum sind einen Besuch wert, auch der Schlosspark. Schon um 1600 wird ein Hofgarten rund um das Schloss angelegt, Ende des 18. Jahrhunderts wird er dann umgestaltet. Es entsteht ein malerischer Garten im englischen Stil mit Lusthäuschen, Orangerie und Blumenparterre.