338. Museumskonzert: Meistersänger

Johannes Martin Kränzle, Bariton; Hilke Dumno, Klavier  

Schloss 16
97980 Bad Mergentheim

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Event organiser: Stadtverwaltung Bad Mergentheim, Bahnhofsplatz 1, 97980 Bad Mergentheim, Deutschland

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C. Loewe: Balladen
R.R. Klein: „Zwölf Songs nach alten jiddischen Weisen”

Johannes Martin Kränzle, Sänger des Jahres 2018, geboren in
Augsburg, hat sich vor allem als Opernsänger einen Namen gemacht.
Über Dortmund und Hannover fand er 1998 ins Team der Oper
Frankfurt, dem er bis 2016 angehörte. Nebenbei gastierte er
an anderen Häusern, wirkte aber auch als Oratorien- und Liedsänger.
Die ganz großen Bühnen erreichte er erst in den letzten
Jahren: 2010 die Mailänder Scala, 2014 die MET in New
York City, 2016 das Royal Opera House in London und 2017
den Grünen Hügel als Sixtus Beckmesser in der vielbeachteten
Produktion „Die Meistersinger von Nürnberg”. Im Zentrum des
Liederabends von Johannes Martin Kränzle steht der Komponist
und Organist Carl Loewe, der „preußische Schubert” – ein
Muss im Balladenfach.

Location

Schloss Bad Mergentheim
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim
Germany
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Mitten in der Innenstadt liegt es, das Schloss Mergentheim, das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Im Schloss Bad Mergentheim ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das Deutschordens Museum untergebracht. Das Schloss wurde seit dem 13. Jahrhundert als Niederlassung des Deutschen Ordens genutzt, seine Ursprünge als Wasserburg kann man noch heute erkennen.

An der großen Schlossanlage kann man deutlich die verschiedenen Bauabschnitte sehen, sie weist auch immer noch charakteristische Elemente des Mittelalters auf. Bereits im 11. Jahrhundert wird die Burg erstmals erwähnt, 1219 schenken die Besitzer, die Familie von Hohenlohe, die Wasserburg dem Deutschen Orden. Dieser erweitert sie stetig und baut sie im 18. Jahrhundert zu einem Barockschloss um. Im mittelalterlichen Teil der Anlage rund um den Bläserturm ist heute das Deutschordensmuseum untergebracht. Hier kann man nicht nur die Architektur damaliger Meister bestaunen, sondern kostbare Exponate aus der Stadtgeschichte, illustrierte Zeichnungen Eduard Mörikes, historische Puppenstuben als Dokumente der Kulturgeschichte und die umfangreiche Altertumssammlung Freiherr von Adelsheims sehen.

Nicht nur das Schloss und das Deutschordensmuseum sind einen Besuch wert, auch der Schlosspark. Schon um 1600 wird ein Hofgarten rund um das Schloss angelegt, Ende des 18. Jahrhunderts wird er dann umgestaltet. Es entsteht ein malerischer Garten im englischen Stil mit Lusthäuschen, Orangerie und Blumenparterre.