3. Kreuzgangkonzert 2018: Ensemble Rubin

Ensemble Rubin  

Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach

Tickets ab 16,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Alpirsbacher Kreuzgangkonzerte e.V., Freudenstädter Str.6, 72275 Alpirsbach, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

"Die 4&4 Jahreszeiten" - Vivaldi & Piazzolla

Das Ensemble Rubin:
Ferenc Kölcze - Solovioline/Arrangement
Jost Hecker - Cello/Arrangement
Katie Barritt - Viola
Artur Medvedev - Violine
Bernhard Seidel - Kontrabass

Venedig-Buenos Aires
Das sind zweimal die "Vier Jahreszeiten", zwischen denen rund 250 Jahre liegen:
"Le Quattro Stagioni" und "Las Estaciones Porteñas".
Größer könnte der Unterschied zwischen zwei Kompositionen kaum sein:
zum einen das barocke Violinkonzert, zum anderen moderner argentinischer Tango.
Und doch bilden die Werke eine überzeugende Einheit mit dem großartigen Solisten des Ensemble Rubin um den Geigenvirtuosen Ferenc Kölcze.
Die fünf Streicher aus München arrangieren eine spannende Begegnung der barocken Sinnlichkeit Antonio Vivaldis mit vier kunstvollen Tangokompositionen des argentinischen Komponisten und Bandoneonist Astor Piazzolla.
Dabei überzeugt das Ensemble Rubin sowohl mit seiner barocken Spielweise, als auch mit großer Kompetenz im Stil des Tango Nuevo.

Änderungen vorbehalten

Ort der Veranstaltung

Kloster Alpirsbach
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
Deutschland
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Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.

Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.

Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.