3. KlassikSonntag! mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen

Matt Haimovitz (Violoncello), Dirk Joeres (Leitung)  

Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen

Tickets ab 22,75 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: KulturStadtLev, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

11:00 Uhr: Einführung mit Musik & Gespräch (Schloss Morsbroich)
17:00 Uhr: Öffentliche Probe (Forum)
18:00 Uhr: Konzert (Forum)

Antonín Dvorák: Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68

„Ich habe ein neues Cello-Konzert beendet, und ich sage Ihnen aufs bestimmteste, dass dieses Konzert meine beiden [anderen] Konzerte, das Violinkonzert wie das Klavierkonzert, bei weitem übertrifft. […] Selbstlob pflegt nicht verlässlich zu sein – aber das muss ich Ihnen sagen, dass ich mich über das Werk ganz gewaltig freue.“ Antonín Dvorák, von dem diese Worte stammen, hatte es nicht leicht mit der Konzertform. Ähnlich wie sein Freund und Förderer Johannes Brahms musste er sich verschiedentlich den ungerechten Vorwurf gefallen lassen, Konzerte nicht für, sondern gegen die Solisten zu komponieren. Dieses letzte seiner Konzerte aus den Jahren 1894/95 aber ließ selbst Dvoráks schärfste Kritiker verstummen und wurde eines der populärsten Werke im Cello-Repertoire. „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!“, soll Brahms nach dem Studium der Partitur ausgerufen haben. Dies freilich hätte die Fertigstellung seiner Ersten Sinfonie vielleicht noch weiter hinausgezögert, die von den ersten Skizzen im Jahr 1855 bis zur Fertigstellung im Jahr 1876 über zwanzig Jahre in Anspruch nahm. Das lange Ringen trug indes reiche Früchte: Brahms‘ Erste beeindruckt mit einer Konzeption, die, anders als etwa Schumann und Mendelssohn, ihre Anknüpfungspunkte primär bei Beethovens suchte und fand – und so nachhaltig wie unvergesslich den „Knoten“ löste, der Brahms‘ sinfonisches Schaffen bis dahin gestaut hatte.

Matt Haimovitz, 1970 in Israel geboren, war zwölf Jahre alt, als sein Mentor Itzhak Perlman ihn dem legendären Cellisten Leonard Rose vorstellte, worauf er 1983 dessen Schüler an der New Yorker Juilliard School wurde. Rose nannte Haimovitz das „wahrscheinlich größte Talent, das ich je unterrichtet habe“ – und die Weltkarriere, zu der dieser alsbald aufbrach, gab ihm Recht. Haimovitz arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Giuseppe Sinopoli und Michael Tilson Thomas und Künstlern wie Isaac Stern, Shlomo Mintz, Pinchas Zukerman und Mstislaw Rostropowitsch zusammen. Eine umfangreiche, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Diskographie bekundet sein ausgesprochen vielseitiges Schaffen.

(Foto Matt Haimovitz: Stephanie Mackinnon)

Ort der Veranstaltung

KulturStadtLev Forum
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen
Deutschland
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Kultur verschiedenster Art erlebt man in Leverkusen am besten im KulturStadtLev Forum, die zentrale Veranstaltungsstätte in der Stadt und die Hauptspielstätte des städtischen Eigenbetriebs „KulturStadt Leverkusen“. Ein großer Theater- und Konzertsaal bietet Raum für renommiertes Schauspiel, Opern, Musicals, Kleinkunst, großartige internationale Orchester, Ensembles und Künstler aus Deutschland und der Welt. Pro Saison veranstaltet der Teilbetrieb Forum rund hundert Gastspiele in allen Bereichen der darstellenden Kunst und Musik.

Aber auch für Messen, Ausstellungen und Versammlungen von Unternehmen, Organisationen und Vereinen bietet das KulturStadtLev Forum attraktive Räumlichkeiten. Neben dem Theater- und Konzertsaal mit rund 1000 Plätzen verfügt das Forum unter anderem über ein Filmstudio und das Mattea Restaurant, wo vor oder nach Veranstaltungen lecker gespeist werden kann. Weitere Veranstaltungsorte, die Teil des Forums sind, sich allerdings in verschiedenen Teilen Leverkusens befinden, sind zum Beispiel die Festhalle Opladen, das Schloss Morsbroich, die Bielertkirche Lev.-Opladen, das Sensenhammer oder das Bayer Kulturhaus.

Das Forum als die zentrale Veranstaltungsstätte befindet sich in super Lage und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem Auto gut zu erreichen ist. Mit den Buslinien 201, 203, 204, 208, 210, 211, 220, 233, 250 und 255 steigen Sie direkt an der Haltestelle „Forum“ aus, der nächste Bahnhof „Leverkusen-Mitte“ ist nur wenige Gehminuten entfernt. Gäste, die mit dem Auto anreisen, haben die Möglichkeit direkt im Parkhaus unter dem Forum zu parken. Das KulturStadtLev Forum freut sich auf Ihren Besuch!