3. Kammerkonzert - Podium junger Künstler

Elizaveta Fediukova (Violine), Nuron Mukumi (Klavier)  

Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden

Tickets ab 18,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mozart-Gesellschaft Wiesbaden e.V., Postfach 4263, 65032 Wiesbaden, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Musik und Kunst mit einer Karte - Die Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der ständigen Ausstellung des Museum Wiesbaden am Konzerttag.

Elizaveta Fediukova (Violine)
Nuron Mukumi (Klavier)

Elizaveta Fediukova wurde in Aluschta auf der Krim geboren. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Geigenspiel bei Irina Rogozhkina und schon mit fünf Jahren nahm sie am Wettbewerb „Junge Virtuosen“ der ukrainischen Volksrepublik auf der Krim teil, wo sie mit einem Diplom ausgezeichnet wurde. Seit ihrem siebten Lebensjahr besuchte sie die Spezial-Musikschule Stoljarskij für hochbegabte Kinder in Odessa. Dort erhielt sie Unterricht von Soja Merzalowa, der ersten Lehrerin des weltberühmten Bratschisten Jurij Baschmet. Darüber hinaus besuchte sie Meisterklassen bei Wiktor Pikajsen, der ihr hohes künstlerisches Niveau lobte. Nach der Meisterklasse bei Taras Gabora im Jahr 2012 folgte eine Einladung zum Casalmaggiore International Music Festival nach Italien. Hier lernte sie Prof. Anne Shih kennen, die sie als Jungstudentin in ihre Violinklasse an der Hochschule für Musik in Mainz holte. Im Jahr 2015 wurde sie beim Casalmaggiore Festival mit einem Sonderpreis für Ihre künstlerische Leistung ausgezeichnet.

Mehrere Male trat sie mit dem Symphonischen Orchester und dem Kammerorchester Moskau auf. Bei ihrem ersten Auftritt mit dem Symphonischen Orchester Moskau war sie erst elf Jahre alt und spielte das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Elizaveta ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u. a. erhielt sie das Diplom des vierten Internationalen David Oistrach Wettbewerbs in Moskau (2010) und wird seit 2009 von der wohltätigen Stiftung von Vladimir Spivakov gefördert. Vom Rotary Club Mainz erhielt sie ebenfalls eine Auszeichnung für ihr Können.

Geboren in Tashkent, Usbekistan, begann Nuron Mukumi seinen Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren an der „Uspenskij Musikschule für musikalisch hochbegabte Kinder“ in der Klasse von Prof. Tamara Popovich. Ein Jahr später gewann er den 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb für Russische Musik in Kalifornien und den 1. Preis beim Jugendwettbewerb der Usbekischen Republik Tashkent. Im Alter von sieben Jahren bekam Nuron eine dirigentische Ausbildung bei Vladimir Neymer. Ein Jahr später gab er vor dem Nationalen Sinfonieorchester Usbekistan sein Dirigentendebüt mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in d-Moll, bei dem er zugleich den Klavierpart spielte.

Im Alter von neun Jahren gewann Nuron einen Sonderpreis beim Internationalen Citta di Cantú Klavierwettbewerb in Italien.
Weitere Wettbewerbserfolge folgten im Jahr 2008, als Nuron den 1. Preis beim Wettbewerb für zeitgenössische Musik in der Schweiz sowie beim Londoner Festival für Musik und Darstellende Kunst gewann. 2009 errang er den zweiten Platz beim internationalen Franz Liszt-Wettbewerb in Weimar.

Ort der Veranstaltung

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden
Deutschland
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Internationale Aufmerksamkeit ist dem Museum Wiesbaden wegen seiner herausragenden Sammlung expressionistischer Kunst sicher. Doch auch die übrigen Sammlungen der Themenbereiche Kunst und Natur erstrahlen nach umfangreicher Sanierung 2006 wieder in neuem Glanz.

Vor allem mit der Sammlung der Werke Jawlenskys, die neben der in Pasadena die umfangreichste der Welt darstellt, genießt das Hessische Landesmuseum Wiesbaden einen hervorragenden Ruf. Die Kunstsammlung legt seit der Neueröffnung des Südflügels einen Schwerpunkt auf die Kunst vom 12. bis zum 19. Jahrhundert: Angefangen bei der Sammlung alter Meister, die von Luca Giordano über Lucas Cranach bis hin zu Angelika Kauffmann reicht, bis zur Malerei des 19. Jahrhunderts mit Werken Carl Spitzwegs oder Max Liebermanns.

Die Naturhistorische Sammlung geht noch auf das Jahr 1829 zurück. Etwa eine Million Objekte vereinen sich in den Katalogen Geologie, Erdgeschichte, Botanik, Völkerkunde und Tiere zu einer der größten Sammlungen Deutschlands. Von verschiedenen Gesteinen und Mineralien über Fossilien der Urgeschichte bis hin zu völkerkundlichen Exponaten ist hier viel Spannendes zu entdecken. Das Hessische Landesmuseum Wiesbaden wurde 2007 als Museum des Jahres ausgezeichnet.