25 Barockkonzert: Andreas Böhlen

Andreas Böhlen, Blockflöte | Michael Hell, Cembalo  

Alte Marktstraße
26789 Leer

Event organiser: Profestival UG, Graf-Enno-Str. 23, 26603 Aurich, Deutschland

Tickets

Weitere Karten sind ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Event info

„Giuseppe Sammartini und der galante Stil“

Giuseppe Sammartini: Sonata in B-Dur | Sonata in f-Moll | Sonata in C-Dur
Johann Joachim Quantz: Fantasie und Caprice Wilhelm Friedemann Bach Duett in B-Dur
Johann Sebastian Bach: Sonata h-Moll BWV 1030
Andreas Böhlen: Improvisationen über „La Follia“
Carl Philipp Emanuel Bach: 12 Variationen über die „Folie d’Espagne“ für Cembalo

ANDREAS BÖHLEN Blockflöte
MICHAEL HELL Cembalo

Die Blockflötensonaten von Giuseppe Sammartini sind hochvirtuose Originalwerke für Blockflöte und Basso continuo für den professionellen Spieler der damaligen Zeit. Im Vergleich zu seinen gedruckten Werken für Traversflöte sind die Blockflötensonaten ausladender, virtuoser und origineller. Sammartini musste sich keinem Käuferkreis anpassen, sondern komponierte wie es ihm beliebte, daher ist sein Stil aufregend, kühn und genial.

Neben der Musik Sammartinis erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Wilhelm Friedemann Bach. Man möchte meinen, die Bach-Söhne hätten die musikalischen Moden des Oboen- und Blockflötenvirtuosen Sammartini aus Mailand beziehungsweise London gekannt, so verwandt ist die musikalische Sprache. Das Programm schlägt so eine wunderbar galante Brücke vom Barock in die Frühklassik.

Streifzug: Frauenort Leer: Stadtführung zu Wilhelmine Siefkes | +6 € (ab 18:00 Uhr)

Location

Harderwykenburg
Alte Marktstraße
26789 Leer
Germany
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Image of the venue

Die Harderwykenburg in Leer ist nicht nur das älteste Haus der Stadt, sondern zugleich auch eine der ältesten Burgen ganz Ostfrieslands. Obwohl das Gebäude streng genommen keine typische Burg ist, erwecken die dicken Mauern einen äußerst wehrhaften Charakter. Als erstes Haus Leers ranken sich dunkle Mythen um das geheimnisvolle Gemäuer.

Als typisches, mittelalterliches Steinhaus wurde das Gebäude im 15. Jahrhundert erbaut. Das Baumaterial sollte dem Machtanspruch der damals aufstrebenden Grafen gerecht werden und ihm Ausdruck verleihen. Als eines der jüngsten Beispiele seiner Art wurde die Harderwykenburg als sogenanntes Hohes Haus durch Hajo Unken errichtet, weshalb sie auch oft als Unkenburg bezeichnet wird.

Der Wohnturm mit seinen meterdicken Mauern ist seit dem Jahr 1788 im Besitz der Freiherren zu Inn- und Knyphausen. Auch heute noch wird das historische Gemäuer bewohnt und kann aus diesem Grund nur von außen besichtigt werden. Doch selbst dieser Anblick lohnt sich!