22 „Vielharmonie”. Kammerkonzert

Philippe Graffin, Iwan König, Franz Chien, Erik Wenbo Xu, Xiaolu Li  

Brückstraße 110
26721 Emden

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Profestival UG, Graf-Enno-Str. 23, 26603 Aurich, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

„VIELHARMONIE”

Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll, op. 57
Ernest Chausson: Konzert D-Dur op. 21 für Violine, Klavier und Streichquartett

PHILIPPE GRAFFIN Violine
IWAN KÖNIG Klavier
FRANZ KUO-CHANG CHIEN Violine
N.N. Violine
ERIK WENBO XU Viola
XIAOLU LI Violoncello

Dmitri Schostakowitschs Klavierquintett gilt als bedeutendster Beitrag zu dieser Gattung im 20. Jahrhundert und begeistert durch seine Bandbreite von Bachscher Strenge, über lyrische Passagen bis zu burleskem Über-die-Strängeschlagen.

Der international gefeierte Geiger Philippe Graffin ist ein Enkelschüler des großen Eugène Ysaÿe, für den Ernest Chausson 1889 sein Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett komponierte, eine faszinierende und hochromantische Klangchimäre aus Solokonzert und Klavierquintett, für dessen Interpretationen es sechs erstklassiger Solisten bedarf.

Streifzug: Die Johannes a Lasco Bibliothek in Emden – Führung
Treffpunkt: Johannes a Lasco Bibliothek, Kirchstraße 22, 26721 Emden
Uhrzeit: 18:00-19:00 Uhr

Ort der Veranstaltung

Neue Kirche Emden
Brückstraße 103
26721 Emden
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Als erster nachreformatorischer Kirchenbau wurde die Neue Kirche Emden errichtet und zieht mit ihrem auffälligen Turm die Blicke auf sich. Das historische Gotteshaus dient dabei seit seiner Erbauung sowohl der Gemeinde als geistlicher Mittelpunkt als auch der gesamten Bevölkerung als stilvoller und atmosphärischer Austragungsort kultureller Veranstaltungen.

Bis 1648, also mitten während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Neue Kirche erbaut. Da sie ausschließlich durch Spenden finanziert war, fehlten bis ins 19. Jahrhundert sowohl Bestuhlung als auch Orgel. Nichtdestotrotz war das Gotteshaus immer einer der religiösen Anziehungspunkte Emdens und als solcher gut besucht. Das gemäßigt barocke Gebäude wurde während des Zweiten Weltkrieges schwer in Mitleidenschaft gezogen, danach jedoch wieder aufgebaut. Heute wie damals präsentiert es sich als imposanter roter Backsteinbau, der durch helle Werksteingliederungen aufgelockert wird. Vor allem der Glockenturm ist dabei ein Blickfang: Er wird von einer Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone bekrönt und verdeutlicht so die Reichsunmittelbarkeit der Stadt Emden.

Fast das gesamte Interieur der ursprünglichen Neuen Kirche ging im Krieg verloren, lediglich der Taufstein und die Kronleuchter sind historisch. Der Taufstein, verziert durch schlichte Ranken und Blätter, stammt aus dem 13. Jahrhundert und war ursprünglich in der Kirche Jennelt beheimatet. Einer der Kronleuchter entstammt noch der ersten Ausstattung der Neuen Kirche und zeigt als Geschenk der Böttcherzunft den Kuiper-Hammer als deren Handwerkszeichen.