22 | Schütz und Monteverdi

La Venexiana, Claudio Cavina (Leitung)  

Zeitzer Straße 4
06667 Weißenfels

Tickets ab 16,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Musik in Zeiten des Krieges – Werke von Heinrich Schütz,
Claudio Monteverdi, Franz Tunder und Johann Hermann Schein

Claudio Monteverdi, vor 375 Jahren gestorben, fasziniert und inspiriert noch heute. Für Claudio Cavina, den Leiter von La Venexiana, der sich während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn mit der Musik seines Namensvetters auseinandergesetzt hat, öffnete sich mit der Zeit ein neuer Blickwinkel auf den frühbarocken Meister. Aus diesen heraus präsentiert er mit seinem Ensemble immer wieder atemberaubende Interpretationen der Werke des „Divino Claudio“. Für das Programm in Weißenfels kombiniert Cavina die Werke Monteverdis mit denen eines anderen „musicus excellentissiums“, eines ebenso großen Verwandlers von Text in Musik – Heinrich Schütz. Beide haben in den Zeiten des Dreißig-jährigen Krieges gewirkt und Musik für unterschiedlichste Anlässe geschrieben. Es ist der Klang einer Zeit, so individuell auch die musikalische Sprache beider Meister ist.

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Ort der Veranstaltung

Schloss Neu-Augustusburg
Zeitzer Straße 4
06667 Weißenfels
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Schloss Neu-Augustusburg war schon früher bedeutendes kulturelles Zentrum und ist dieser Tradition bis heute treu geblieben: Sowohl Schlosskeller als auch Schlosscafé sind beliebte Orte für hochkarätige Konzerte, aber auch für Comedy-Abende und Diskotheken. Zudem ist im Schloss das Stadtmuseum Weißenfels untergebracht.

Anstelle der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Burg wurde 1660 das Schloss Neu-Augustusburg errichtet und diente den Herzögen von Weißenfels als repräsentative Residenz. Die frühbarocke Schlossanlage gilt als eine der größten des Landes und ist zu großen Teilen erhalten geblieben. Mit der Zeit wurde das Schloss ein bedeutendes kulturelles Zentrum: Das Talent Georg Friedrich Händels wurde hier entdeckt, Johann Sebastian Bach komponierte eigens für die Orgel der Schlosskirche und auch Musiker wie Telemann oder die Schauspielerin Friederike Caroline Neuber fühlten sich zum Schloss hingezogen. Seit 1993 ist das Schloss Neu-Augustusburg in Besitz der Stadt und wird schrittweise restauriert.

Das Stadtmuseum Weißenfels zeigt in den Räumen des Schlosses eine Ausstellung zum Schuhhandwerk, die auf dem Schuhmuseum der DDR beruht, das hier seinen Sitz hatte. Daneben finden sich zahlreiche Exponate zur Geschichte des Herzogtums Sachsen-Weißenfels. Auch in der Schlosskirche St. Trinitatis, die weitestgehend erhalten ist, gibt es allerhand zu sehen: Die prunkvolle Fürstengruft gilt als wichtiges Denkmal barocker Bestattungskultur und beherbergt die sterblichen Überreste zahlreicher herzoglicher Familienmitglieder.