2. Konzert: Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125

Kirchplatz
67697 Otterberg

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Event organiser: Stadt Otterberg, Hauptstraße 27, 67697 Otterberg, Deutschland

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Julia Borchert Sopran
Evelyn Krahe Alt
Hans-Georg Wimmer Tenor
Wieland Satter Bassbariton
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn Chor
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Dirigent Michael Francis

Weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik ist „Beethovens Neunte“ ein besonderer Beitrag zur diesjährigen Otterberger Konzertreihe, der zugleich drei Jubiläen Rechnung trägt:
Zum einen dem 250. Geburtstag des großen Musikschaffenden. Seine letzte vollständige Sinfonie instrumentierte er im 4. Satz mit einem gemischten Chor und nutzte dazu den Text von Friedrich Schillers Ode an die Freude. Nicht zuletzt durch die Verwendung als „Europa-Hymne“ sind Melodie und Text fast jedem bekannt.

Mit ausgezeichneten Solisten und dem hervorragenden Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn gastiert wieder einmal in der Otterberger Kirche die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die in Ihrer Konzertsaison auch die eigene Geschichte anlässlich Ihres 100-jährigen Bestehens feiert.

Und schließlich gesellen sich die Otterberger AbteiKirchenKonzerte in diesem Jahr ebenfalls zu den Jubilaren, können sie doch auf immerhin 20 Jahre zurückblicken.
So verspricht ein festlich-feierlicher Konzertabend mit erlesenster Musik höchsten Genuss.

Location

Abteikirche Otterberg
Kirchplatz / Hauptstr. 62
67697 Otterberg
Germany
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Abgeschieden im Otterbacher Tal liegt der zweitgrößte Sakralbau und die größte Klosterkirche der Pfalz: Die Abteikirche Otterberg besticht durch ihre ornamentale Strenge und klaren Linien und ist eines der besterhaltenen Sakralgebäude ihrer Zeit.

1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.

Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.