2 | Der ewige Gaukler

Bob van Asperen (Cembalo), Klaus Büstrin (Lesung)  

Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels

Tickets ab 16,50 €
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Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Eine Lesung aus Daniel Kehlmanns neuem Roman Tyll und Kompositionen von Antonio de Cabezon, Jan Pieterszoon Sweelinck, Orlando Gibbons, William Byrd, Louis Couperin, Claude Le Jeune und Johann Jakob Froberger

Das neue Buch des Erfolgsautors Daniel Kehlmann ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt. Ein Zeitgewebe, ein fesselndes Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben. – Im Gedenken an den Westfälischen Frieden, mit dem nicht nur der Dreißigjährige Krieg, sondern auch der Achtzigjährige zwischen den Niederlanden und Spanien beendet wurde, begeben wir uns auch auf eine musikalische Reise durch Europa. Hier legt Bob van Asperen Hand an den Puls der Zeit und zeigt, wie die Komponisten zwischen 1568 und 1648 Kriegsimpressionen und Friedenssehnsüchte verarbeitet haben.

Ort der Veranstaltung

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Deutschland
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Als einziges erhaltenes Wohnhaus des Meisterkomponisten Heinrich Schütz ist das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels eine echte Attraktion. Große Werke wie der Schwanengesang oder die Weihnachtshistorie entstanden in dem stattlichen Renaissancebau, der heute als Museum allen Interessierten offen steht.

Um 1550 wurde das Wohnhaus in Weißenfels errichtet, das Heinrich Schütz ein Jahrhundert später erwarb und hier bis zu seinem Tod 1672 den Lebensabend verbrachte. Nachdem der Komponist von seinem Dienst als Kapellmeister in Dresden entbunden wurde, kehrte er nach Weißenfels, in die Stadt seiner Kindheit, zurück und bezog das Haus in der Nicolaistraße 13. Schon Zeit seines Lebens machte Schütz als erster Vertreter der deutschen evangelischen geistlichen Musik von sich Reden, schrieb Psalm vertonungen und Passionen, die auch heute noch in den Gesangbüchern zu finden sind.

Eine modern konzipierte Dauerausstellung am Originalschauplatz informiert über Leben und Werk eines der berühmtesten deutschen Komponisten. Besonderes Highlight des Rundgangs durch Heinrich Schütz‘ ehemaliges Wohnhaus ist die Komponierstube, die er selbst liebevoll Clause nannte. Im Haus selbst finden sich neben wertvollen Notenfragmenten aus der Hand des Musikers auch historische Musikinstrumente und allerhand Hörenswertes. Die Ausstellung des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels ist mit dem Iconic Award ausgezeichnet worden und steht als kultureller Gedächtnisort im Blaubuch der Bundesregierung.