15 | in allem frieden

AuditivVokal, L´art d´echo, Percussion, Olaf Katzer (Dirigent)  

Olbrichtplatz 2
01099 Dresden

Tickets ab 20,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

ca. 25 % Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Empfänger laufender Leistungen nach SGB II und SGB XII bei Vorlage eines gültigen Nachweises.
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Veranstaltungsinfos

Werke von Heinrich Schütz, Heinrich Albert, Malachias Siebenhaar und Reiko Füting

Reiko Füting, Komponist mit mitteldeutschen Wurzeln und gleichsam globalem Wirkungskreis von New York bis Seoul, antwortet auf die Frage „Was ich komponieren möchte?“: „Erfahrungen: Erfahrungen von Form – Zeit – Raum.“ Da schwingt durchaus die kompositorische Welt eines Heinrich Schütz mit. Kein Wunder also, dass ein Künstler mit diesem Credo gern gesehener Gast beim Heinrich Schütz Musikfest ist.
Mit AuditivVokal Dresden ist eines der führenden Ensembles für zeitgenössische Gesangskunst einladen, Fütings Werke als ein licht und in allem Frieden, die auf Werken von Heinrich Schütz basieren, mit Kompositionen aus dem 17. Jahrhundert zu verweben. Werke, die unmittelbaren Erfahrungen von Krieg und Frieden entsprungen sind. Ein Kontrapunkt MODERN aus dem Geist des Frühbarock.

Vokalensemble AuditivVokal Dresden

Ensemble L’Art d’Echo
Juliana Laake, Viola da gamba
Marthe Perl, Viola da gamba
Irene Klein, Viola da gamba
Julia Vetö, Viola da gamba
Frauke Heß, Violone
Klaus Eichhorn, Orgel

Tilo Becher, Ulrich Grafe, Johannes Graner und Matthias Schleyer, Schlagzeug

Leitung: Olaf Katzer

Im Anschluss an das Konzert besteht die Gelegenheit, mit Musikern
des Konzerts und Mitarbeitern des MHM ins Gespräch zu kommen.

Eine Kooperation von Magdeburger Musikverein e.V., Schütz-Akademie e.V. Bad Köstritz und Festival Sandstein und Musik
in Zusammenarbeit mit AuditivVokal Dresden, Ensemble Art d´Echo und Heinrich Schütz Musikfest

Ort der Veranstaltung

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der modernsten historischen Museen Deutschlands und eines der größten seiner Art in ganz Europa. Die besondere Konzeption des Museums präsentiert nicht bloß die nationalen Streitkräfte, ihre Kriege und Schlachten, sondern nimmt auch Bezug zu den untrennbar mit dem Militär verbundenen historischen, sozialen und kulturellen Begebenheiten. Die Sammlung zeigt dabei immer wieder den spannenden Kontrast zwischen Menschen, die in ein und derselben Zeit verschiedene Wege gehen und so Gewalt entweder erfahren oder selbst ausüben.

In einem chronologischen Rundgang wird man durch die spannende Geschichte des Militärs vom Mittelalter bis zur Gegenwart geführt. Über die großen Bauernkriege und das Leben der Söldner im Mittelalter führt die Ausstellung zum Grauen des Dreißigjährigen Krieges und schließlich hin zu Napoleon und Bismarck. Dabei kommen natürlich auch die Themen des Festungsbaus, des Soldatenalltags und Geschichte der Marine nicht zu kurz. Den beiden Weltkriegen wurde ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, in dem die Technisierung und Weiterentwicklung von Kriegsgeräten und Waffen, aber beispielsweise auch die wichtige Rolle von Frauen während und nach dem Krieg eindrücklich thematisiert werden. Auch die jüngere Geschichte der Bundeswehr mit ihren Einsätzen im Nahen Osten wird gezeigt. Highlight des Besuchs ist der Rundgang im Schaudepot und der Freifläche: Neben dem rekonstruierten Brandtaucher des ersten deutschen U-Boots ist hier ebenso das Raumschiff Sojus 29 zu sehen, das 1978 den ersten Deutschen heil ins All und wieder auf die Erde brachte.

Schon Ende des 19. Jahrhunderts fanden militärische Waffen in Dresden Aufstellung, damals noch als Militärdepot. 1914 wurde schließlich das Armeemuseum gegründet, das unter dem Namen Heeresmuseum bis nach dem Zweiten Weltkrieg Bestand hatte. Ab 1961 gab es dann wieder das Armeemuseum, das sich seit 2011 als neu erarbeitete Konzeption im sanierten historischen Gebäude präsentiert. Dieses vereint auf beeindruckende Weise Historie und Moderne miteinander und ist so der perfekte Wirkungsort für das Militärhistorische Museum der Bundeswehr, das als modernes kulturhistorisches Museum über Geschichte informieren, dabei aber auch Spaß machen und zum Fragenstellen anregen will. Für seine außergewöhnliche, kreative und innovative Präsentation der spannenden Exponate wurde das Museum 2013 mit dem Luigi Micheletti Award der Europäischen Museumsakademie geehrt.