13 | Simpel & Schwejk

Eine Schelmengeschichte für Erwachsene und kluge Menschen ab 6  

Schlossstraße 6
06712 Zeitz

Tickets ab 9,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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ca. 25 % Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Empfänger laufender Leistungen nach SGB II und SGB XII bei Vorlage eines gültigen Nachweises.
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Veranstaltungsinfos

Eine musikalische Geschichte nach wahren, erfundenen, lehrreichen
und kurzweiligen Berichten zweier Schelme in unverhältnismäßig
kriegerischen Zeiten mit Musik auf allerley alten Instrumenten

Simplicius Simplicissimus und Josef Schwejk kennen beide die Welt – jeweils die ihre. Und wenn auch gute 300 Jahre zwischen ihnen stehen – ihnen macht keiner mehr etwas vor! Geschichten erzählen können sie beide, dass einem die Blumen auf dem Baum wachsen! Was aber, wenn sich die Zeiten vermischen und der eine wie der andere sich nur wundern, fürchten und staunen kann, dass trotz der drei vergangenen Jahrhunderte die Menschen nichts gelernt haben? Was würden sich die beiden wohl erzählt haben, „nach dem Krieg um 6“?

Eine Schelmengeschichte für Erwachsene und kluge Menschen ab 6

Mareike Greb, Spiel und Tanz
Hans-Georg Pachmann, Simpel & Schwejk

Ensemble all‘improvviso
Martin Erhardt, Blockflöten, Einhandflöte und Trommel
Michael Spiecker, Barockvioline
Miyoko Erhardt-Ito, Viola da gamba
Christoph Sommer, Laute und Barockgitarre

Stückfassung: Christina Siegfried

Ort der Veranstaltung

Dom St. Peter und Paul
Schlossstraße 6
06712 Zeitz
Deutschland
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Was im 10. Jahrhundert als ottonische Kaiserpfalz begann, ist heute der Dom St. Peter und Paul, der eine beeindruckende Station der Straße der Romanik ist. Der Zeitzer Dom dient nicht nur als katholische Pfarrkirche der Stadt, sondern ist neben den sonntäglichen Gottesdiensten auch Schauplatz zahlreicher Konzerte und Sonderveranstaltungen.

Nachdem 967 das Bistum Zeitz gegründet wurde, benötigte man natürlich auch eine Kirche: Der Bau der Domkirche St. Peter und Paul war beschlossen. Aber schon vor Ende der Errichtung des Gotteshauses wurde der Bischofssitz verlegt, die Kirche als Basilika um 1100 vollendet. Große Teile dieses Baus sind noch heute erhalten. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder ergänzt: Der gotische Chor, die Sakristei und die Empore werden so hinzugefügt. Außerdem wird die bis dahin romanische Basilika in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Nach dem Einsturz eines der Querschiffe wurden die Renaissance-Fenster eingebaut, die Kirche später zur Schlosskirche umgebildet.

Vor allem die Glocken in der Kirche sind von großem kunsthistorischen Belang: Auf ihnen sind bedeutsame Glocken-Ritzzeichnungen zu finden, die vom Gießer seitenverkehrt in die Gussform der Glocke eingearbeitet wurden und so von der großen Kunstfertigkeit der Gießer zeugen. Auch die Ruhestätte Georgius Agricolas, dem bekannten Wissenschaftler und Vater der Mineralogie, ist von großer Bedeutung.