11 | Berühmte Knabenchöre

Knabenchor Hannover / Jörg Breiding, Dirigent  

Kirchgasse 7
08289 Schneeberg

Tickets ab 11,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikfest Erzgebirge, Plattleite 31, 01324 Dresden, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Das Musikfest Erzgebirge steht für hohe Kunst, tief verwurzelt im kulturell reichen Erzgebirge. Anspruchsvolle Musik, hochkarätige Interpreten und die einmalige Architektur und Atmosphäre der Kirchen im Erzgebirge stehen während des Musikfestes im Mittelpunkt. Die Musik, hochwertige Barock-Kost, geht in die Seele und zieht immer mehr Klassikliebhaber in die Region. Diese einmalige Festivalreihe bietet ihren Besuchern eine musikalische Entdeckungsreise in einer Kulisse mit viel Geist.

Seit 2010 wird das Musikfest Erzgebirge nun in einem zweijährigen Rhythmus veranstaltet. Immer wieder gelingt es Intendant Christoph Rademann einige der herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Tage ins Erzgebirge einzuladen. Ausgewählte Konzerte werden dann sogar vom Deutschlandfunk oder dem MDR aufgezeichnet und live übertragen.

Dass Verständigung durch Musik möglich ist, ist auf dem Musikfest Erzgebirge ganz deutlich zu spüren. Das Miteinander der Künstler und auch von Zuhörern und Zuschauern ist hier etwas ganz Besonderes und macht einen Ausflug zu einem Konzert in das atemberaubend schöne Erzgebirge auf jeden Fall lohnend!

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Ort der Veranstaltung

Evangelisch-Lutherische St. Wolfgang Kirche
Kirchgasse 7
08289 Schneeberg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Als eine der größten spätgotischen Hallenkirchen in Sachsen zieht die evangelisch-lutherische St. Wolfgang Kirche in Schneeberg zahlreiche Touristen an. Der Bergmannsdom, wie das Gotteshaus auch genannt wird, präsentiert sich als architektonisch ausgereifter Bau und lockt zudem mit einem facettenreichen Kulturprogramm, dessen erstklassige Konzerte Höhepunkte des Schneeberger Veranstaltungskalenders sind.

Bereits 1516 begann der Bau des monumentalen Gotteshauses, das sich architektonisch am Kirchenverständnis der Priesterschaft aller Gläubigen orientiert. Dieses typisch reformatorische Verständnis wurde durch die bauliche Verschmelzung von Altar und Kirchenschiff erreicht und so eine der ersten lutherischen Predigtkirchen erbaut. Ermöglicht wurde der Bau durch die Abgaben zahlreicher Bergwerksbesitzer, weshalb die Kirche den Beinamen des Bergmannsdoms erhielt. Beim großen Stadtbrand von 1719 wurde St. Wolfgang schwer beschädigt, ebenso wie im Zweiten Weltkrieg, beide Male jedoch originalgetreu wieder aufgebaut. Die Feldsteinkirche besitzt kaum Fassadenschmuck ist wirkt so, auch wegen des über 70 Meter hohen Turms, noch monumentaler und beeindruckender. Vom Turm aus bietet sich ein phänomenaler Blick über Schneeberg und die Landschaft, in der ehemaligen Türmerstube ist zudem ein Informationsraum eingerichtet.

Mit dem Altar befindet sich ein Kunstwerk besonderen Ranges in St. Wolfgang. Der 1539 geschaffene Flügelaltar stammt aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren und enthält insgesamt zwölf Tafeln, die sowohl Feiertags- als auch Werktagsansichten enthalten. Mehrmals wurde der wertvolle Altar nur knapp gerettet, er überstand sowohl den großen Stadtbrand im 18. Jahrhundert als auch die Zerstörung der Kirche 1945.