Stiftskirche Rotenburg

Kirchplatz 3, 36199 Rotenburg, Deutschland Route planen

Als Kirche für den Kollegialstift Rotenburg wurde in der Neustadt des Luftkurortes die Stiftskirche St. Maria und Elisabeth erbaut. Seit Jahrhundert bestimmt die Hallenkirche das Bild des Stadtteils und nimmt sowohl in religiöser als auch kultureller Hinsicht eine wichtige Rolle im Leben Rotenburgs ein.

Im Jahr 1370 wurde der fast 150 Jahre dauernde Bau des auch Neustädter Kirche genannten Gotteshauses begonnen. Schon bald zeigten sich erste Probleme: Der Baugrund stellte sich als bedenklich heraus und Risse durchzogen die Wände, doch die Kirche hielt stand und begrüßt auch heute noch die Gläubigen der Gemeinde. Im 19. Jahrhundert wurde der Kirchturm gebaut und die Kirche in ein klassizistisches Gotteshaus umgewandelt.

Innerhalb der Stiftskirche befinden sich ein sehenswertes Renaissanceportal sowie ein spätgotischer Taufstein, der noch der frühesten Bauperiode entstammt. Auch die Gruft des Landgrafen Hermann von Hessen und seiner Gattin ist in St. Maria und Elisabeth zu finden. Die Kirche war als Grablege für die Landgrafen geplant gewesen, doch die nachfolgenden Regenten zogen aufgrund ihrer Konfession andere Orte vor und so blieb es bei diesem einen Grab.

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