Dom St. Petrus

Hasestraße 40 a, 49074 Osnabrück, Deutschland Route planen

Der Dom St. Peter in Osnabrück zählt zu den Meisterwerken spätromanischer Baukunst: Massiv und mächtig wirkt er auf die Besucher, doch die typische Basilika bietet schon jahrhundertelang ihren Gläubigen Schutz und einen Ort zur Einkehr. Seit seiner Entstehung prägt die Kathedrale des Bistums mit ihren ungewöhnlichen Türmen die Silhouette der Stadt und ist aus ihrem geistlichen wie kulturellen Leben nicht mehr wegzudenken.

Schon im 8. Jahrhundert wurde hier von Karl dem Großen eine Kirche gegründet, die jedoch nur 100 Jahre später von den Normannen zerstört wurde. Auch das wiederaufgebaute Gotteshaus brannte schon kurz darauf nieder. Der heutige Dom geht zurück aufs 12. Jahrhundert, wie man auch heute noch am erhalten gebliebenen Vierungsturm erkennen kann. Das Interieur des Domes ist zu großen Teilen gotisch und in barocker Pracht gehalten, da er mit den Jahren oft ausgebaut und erweitert wurde. Zahlreiche kostbare Kunstwerke sind hier im Dom aufgestellt: Allein schon der bronzene Taufstein und das Triumphkreuz aus der Zeit der Erbauung sind einen Besuch wert.

Besonders auffällig sind die beiden Türme des Domes St. Peter, die ihm sein markantes Aussehen verleihen. Der breite Turm, der in etwas viermal so groß ist wie der kleinen daneben, wurde im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut. Der schlanke Turm zählt zudem als einer der schönsten Türme Deutschlands aus romanischer Zeit.

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