Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist die älteste deutsche Universität und nach den QS World University Rankings auch die Beste. Durch Papst Urban VI. erhielt sie 1385 das Gründungsprivileg und ist mittlerweile zu einer Größe von über 30.000 Studenten angewachsen.

Gegründet wurde die Universität von Kurfürst Ruprecht I., von dem die Universität ihren Namen erhielt, um an ihr einheimische Theologen auszubilden. Auf Grund von Raumproblemen fanden die ersten Vorlesungen noch in umliegenden Klöstern statt, bevor die Universität durch die Judenvertreibungen neue Räumlichkeiten erhielt. Während des Dreißigjährigen Krieges musste der Lehrbetrieb mehrfach unterbrochen werden, auch die Zerstörung Heidelbergs durch Ludwig XIV. traf sie schwer. Heidelberg zeichnet sich seit Jahrhunderten als eine weltoffene und liberale Hochschule aus, an der zahlreiche namhafte Professoren lehrten und ausgebildet wurden. Vor allem in der Medizin hat die Ruprecht-Karls-Universität einen hervorragenden Ruf, nicht zuletzt durch ihre Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der hochqualifizierten Universitätsklinik.

Die ursprünglich vier Fakultäten (Theologie, recht, Medizin, Philosophie) sind bis heute auf zwölf ausgeweitet worden und machen Heidelberg zu einem Volluniversitätsstandort. Die Ruprecht-Karls-Universität kann zahlreiche berühmte Studenten und Absolventen vorweisen, darunter der Chemiker und Komponist Alexander Borodin, Physik-Nobelpreisträger Theodor Hänsch, Joseph von Eichendorff oder der Philosoph Jürgen Habermas.

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