Kloster Bursfelde

Klosterhof 5, 34346 Hann Münden, Deutschland Route planen

Zu Füßen des idyllischen Bramwaldes und nur unweit von Hannoversch Münden, wo sich Fulda und Werra vereinigen, liegt das ehemalige Benediktinerkloster Bursfelde. Als Geistliches Zentrum bietet das Kloster vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in historischem Ambiente. Sowohl für Gruppen verschiedener Größe als auch für Einzelpersonen steht Bursfelde offen und hält das klösterliche Leben mit einem Angebot der Stille und dem angeschlossenen Tagungshaus aufrecht.

Die Tradition des Klosters Bursfelde reicht weit in die Vergangenheit zurück: Schon 1093 wurde die ehemalige Benediktinerabtei gegründet und war bis zur Reformation Zentrum der Reformbewegung, von der aus die Bursfelder Kongregation ausging. Nachdem Bursfelde 1542 erstmals evangelisch wurde, blieb es nach nochmaliger Zeit als katholisches Kloster seit 1648 endgültig protestantisch. Schon lange leben im Kloster Bursfelde keine Mönche mehr, auch der Abt hat keine religiöse Funktion mehr inne. Der Titel wird als Ehrentitel für den Professor der Theologie an der Universität Göttingen vergeben, jährlich an Christi Himmelfahrt findet der festliche Gottesdienst der Universität in der beeindruckenden romanischen Klosterkirche Bursfelde statt.

Vor allem die Klosterkirche St. Thomas und Nikolaus lässt die einstmalige Macht Bursfeldes erahnen: Erbaut wurde sie bereits im 12. Jahrhundert, ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie durch die Errichtung der beiden Türme im 19. Jahrhundert. Innerhalb des imposanten Gotteshauses findet man noch immer Malereien und Fresken sowohl aus der Erbauungszeit als auch aus dem 15. Jahrhundert. Das barocke Gutshaus dient heute als Tagungszentrum.

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